Sechs Tage lang, vom 9. bis 14. September, bereist Benedikt XVI. alle wichtigen Orte und Stätten Bayerns,
in denen er gelebt und gewirkt hat:
München, den Wallfahrtsort Altötting, seinen Geburtsort Marktl
am Inn, Regensburg, Freising.
Die letzten Vorbereitungen für die Papstmesse in München am Sonntag
Bei der Messe in München zitierte der Papst einen afrikanischer Bischof:
„Wenn ich in Deutschland soziale
Projekte vorlege, finde ich sofort offene Türen. Aber wenn ich mit einem Evangelisierungsprojekt komme,
stoße ich eher auf Zurückhaltung.“
„Nur dort, wo eine Notlage es erfordert, können außerordentliche Spender dem zelebrierenden Priester
nach Maßgabe des Rechts helfen.“
Redemptionis sacramentum zur Kommunionspendung
Tafel mit Stationen aus dem Leben des Papstes in der Kathedrale von München.
In Regensburg verbrachte der Papst nach eigener Aussage die wahrscheinlich glücklichste Zeit seines Lebens:
„Im Übrigen waren die Regensburger Jahre eine Zeit fruchtbarer theologischer Arbeit für mich.“
In der Domstadt Regensburg liegt die Familie des Papstes begraben, hier war er lange Zeit Dogmatikprofessor.
Bis zu seiner Wahl zum Papst wirkte er als Honorarprofessor und war regelmäßig in Regensburg.
Auch
der Bruder des Papstes, Mons. Georg Ratzinger, lebt in Regensburg.
Die dritte und letzte Freiluftmesse des Bayern-Besuches zelebrierte der Papst auf dem Islinger Feld bei Regensburg.
Die bayerischen Devotionaliengeschäfte – besonders im Marienwallfahrtsort Altötting – haben ihre Regale für den Papstbesuch noch einmal kräftig aufgefüllt.
Neben Rosenkränzen in allen Variationen erfreuen sich Kerzen mit dem Konterfei des Papstes besonderer Beliebtheit. In Imbißbuden ist auch Papst-Bier erhältlich.