Papst Benedikt XVI. besuchte gleich nach seiner Ankunft in Bayern am 9. September den Marienplatz in München
Die Altarinsel auf dem Münchener Messegelände steht auf einer Grundfläche von 50 mal 70 Metern in unmittelbarer Nähe des weithin sichtbaren Messeturms als Holz-Stahl-Konstruktion errichtet.
Das 62.000 Quadratmeter große Areal wurde bereits vier Wochen vor der Ankunft des Papstes für das Pontifikalamt vorbereitet.
Zur Messe erschien eine Viertelmillion Gläubige.
Vor dem Pontifikalamt fuhr der Papst im Papamobil über das Gottesdienstgelände.
Benedikt XVI. predigte über Gott als Zentrum der Wirklichkeit und als Zentrum unseres eigenen Lebens.
Die Gläubigen versuchten, eine optimale Sicht auf den Heiligen Vater zu erhaschen.
Das über der Kathedra des Papstes angebrachte lebensgroße Kruzifix aus dem ausgehenden 9. Jahrhundert nannte der Münchener Erzbischof Friedrich Kardinal Wetter ein bewegendes Zeugnis des Glaubens.
Das aus einer Filialkirche in Enghausen im Landkreis Freising stammende Kreuz gilt als das weltweit älteste Monumentalkreuz.
„Der enorme Aufwand, den wir seit Anfang Januar getrieben haben, hat sich gelohnt“ – sagte der für die
Organisation verantwortliche Pfarrer Siegfried Kneißl nach der Messe in München:
„Was ich jetzt fühle,
sind Erleichterung, Zufriedenheit und auch Erschöpfung.“