Die Anfänge der Kirche in Gelsenkirchen gehen zumindest ins 11. Jahrhundert zurück. So ist in Münster eine Aufzeichnung über eine Kirche „St. Georg“ in Gelsenkirchen aus dem Jahre 1073 urkundlich nachweisbar.
Die heutige Kirche im neuromanischen Stil wurde im Juli 1908 durch den damaligen Paderborner Erzbischof Wilhelm Schneider († 1909) geweiht.
Im Januar 2006 hieß es, St. Georg soll aufgegeben werden. Dagegen entbrannte in der Gemeinde ein Sturm der Entrüstung. Mahnwachen wurden organisiert.
Mitte Februar entschied der zuständige Bischof Felix Genn, daß wegen der geschichtlichen Bedeutung und des Erscheinungsbildes der Kirche St. Georg die weiteren Nutzungsmöglichkeiten für dieses Gotteshaus sorgfältig geprüft und entwickelt werden müßten.
Aufgrund dieses Schreibens von Mitte Februar sind die Mahnwachen des Fördervereins derzeit eingestellt.
Die Kirche St. Georg wird bis auf weiteres als Filialkirche betreut.
In St. Georg hoffen die Pfarrschäfchen, daß die Pforten ihrer Kirche weiterhin für die Hl. Messen geöffnet werden.