Eugenio Maria Giuseppe Giovanni Pacelli erblickt am 2. März 1876 das Licht der Welt.
Am 2. April 1899
empfing er die Priesterweihe.
Im Juli 1933 unterschreibt er als Staatssekretär das bis heute gültige Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Deutschen Reich.
Am 2. März 1939 wird Kardinal Pacelli zum Papst gewählt und nimmt den Namen Pius XII. an.
Pius XII. spendet den Segen von der Loggia des Petersdomes aus.
Pius XII. wählt sich den Wahlspruch:
„Der Friede ist das Werk der Gerechtigkeit.“
Der nationalsozialistische Außenminister Joachim von Ribbentrop († 1946) sagte während der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse, daß man mit den Eingaben von Pius XII.
bei der deutschen Reichsregierung „ganze Registraturen füllen konnte“.
„Ich sagte ihm, daß es im Namen der jüdischen Öffentlichkeit meine erste Pflicht sei, ihm und durch
ihn der katholischen Kirche für alles zu danken, was sie in den verschiedenen Ländern getan hat, um
die Juden zu retten.“
Der israelische Ministerpräsident Mosche Scharet († 1965) nach Kriegsende über
Pius XII.
Im Bild: Pius XII. auf der ‘Sedia Gestatoria’
„Der Heilige Stuhl hat mehr getan, den Juden zu helfen, als jede andere Organisation des Westens, einschliesslich
des Roten Kreuzes. Pius XII. hat während des Krieges direkt oder indirekt das Leben von etwa 860.000
Juden gerettet.“
Der jüdische Religionswissenschaftler Pinchas Lapide († 1997) in seinem Werk „Rom und
die Juden“.
Im Jahre 1940 gewährt Pius XII. dem deutschen Außenminister Joachim von Ribbentrop († 1946) eine Audienz.
Der Außenminister warf dem Papst vor, auf der Seite der Alliierten zu stehen.
Pius XII. antwortete,
indem er ihm eine Liste von nationalsozialistischen Grausamkeiten vorlas. Die damals angesehene Tageszeitung
‘The New York Times’ schrieb:
„In den flammenden Worten, mit denen sich der Papst an Herrn von Ribbentrop
richtete, verteidigte der Heilige Vater die Juden in Deutschland und Polen.“
„Die ihn näher gekannt haben, werden ihn nicht des mangelnden Mutes bezichtigen.“
Der deutsche Bundespräsident
Richard von Weizsäcker.
„Der Heilige Stuhl bietet seine mächtige Hilfe überall an, wo es ihm möglich ist, das Los meiner verfolgten
Religionsgenossen zu lindern.“
Der zionistischer Führer und von 1949 bis 1952 erste israelische Staatspräsident
Chaim Weizmann im Jahr 1943.
Die frühere Außenministerin und spätere Premierministerin Israels, Golda Meïr, erklärte nach dem
Tod von Pius XII. am 9. Oktober 1958:
„Wir nehmen an der Trauer der Menschheit über das Hinscheiden
Seiner Heiligkeit, des Papstes Pius XII. teil. In einer von Kriegen und Uneinigkeit bedrückten Welt vertrat
er die höchsten Ideale des Friedens und des Mitleids.
Als in dem Jahrzehnt des nationalsozialistischen
Terrors unser Volk ein schreckliches Martyrium überkam, hat sich die Stimme des Papstes für die Opfer
erhoben.“