Donnerstag, 14. April 2005 08:52

Grab von Papst Johannes Paul II.
Kaum Zeit fürs KreuzzeichenVatikan. Gestern warteten bereits vor der Öffnung der Krypta der Peterskirche
um 7.00 Uhr hunderte Menschen, um am Grab von Papst Johannes Paul II. zu beten. Die ersten Gläubigen
standen schon um 4.00 Uhr morgens vor der Türe. Sicherheitskräfte ließen die Wartenden nur gruppenweise
zur letzten Ruhestätte des verstorbenen Papstes. Man habe die Pilger zur Eile angetrieben: „Für mehr
als eine Bekreuzigung ist kaum Zeit gewesen“, bedauerte ein Schotte.
FreispruchGriechenland. Der österreichische
Karikaturist Gerhard Haderer wurde im Januar von einem Athener Gericht wegen Verletzung des öffentlichen
Anstands und religiöser Gefühle zu sechs Monaten Haft verurteilt. Seine Bücher wurden beschlagnahmt
und aus den griechischen Buchhandlungen entfernt. Doch am gestrigen Mittwoch entschied ein Berufungsgericht
zugunsten des Religionsbeschmutzers. Nach dem Urteil darf das von Haderer publiziertes blasphemische Werk
wieder in die Verkaufsläden. Es zeigt Christus als drogenabhängigen Hippi und das letzte Abendmahl als
Trinkgelage.
AnsichtssacheVatikan. In der Präsentierung eines blasphemischen Werkes des österreichischen
Religionsbeschmutzers Gerhard Haderer, der Christus als drogenabhängiger Hippi und das letzte Abendmahl
als Trinkgelage bezeichnet, meint ‘Radio Vatikan’ in seiner Online-Berichterstattung, daß Haderer Christus
als „liebenswerten Weihrauch-Kiffer“ darstelle.
Ein neuer KinderschlachthofÖsterreich. Seit zwei Wochen
werden in der Landesklinik Salzburg Kleinkinder abgetrieben. Jetzt fordern kinder- und familienfeindliche
Linkspolitiker die Einrichtung eines Kinderschlachthofs im Landeskrankenhaus Innsbruck. Als ersten Schritt
dazu wird die Tiroler Frauensprecherin der Grünen Ende April eine Diskussionsrunde organisieren, um das
Thema ins Gespräch zu bringen. Eingeladen ist der berüchtigte Wiener Kinderabtreiber, Christian Fiala.
Er ist auch für die Kindertötungen in Salzburg verantwortlich. Tirol und Vorarlberg sind die einzigen
beiden österreichischen Bundesländer, in deren Landesspitälern bislang keine Kinderabtreibungen begangen
werden.
Liturgiereform auf IndonesischIndonesien. Wie die Umweltstiftung „World Wide Fund for Nature“
(WWF) aus Indonesien bekannt gab, haben 29 Hindu-Priester aus Bali den Verzicht auf Schildkröten-Opfer
gefordert. Die Meeresschildkröte ist in der Opfertradition des indonesischen Hinduismus von großer Bedeutung.
Die Hindu-Priestern hätten sich darauf geeinigt, die vom Aussterben bedrohten Tiere künftig nur noch
bei den größten Festen zu opfern. Ansonsten sollen künftig Bilder von Schildkröten sowie Reiskuchen
in Schildkrötenform als Ersatz für das echte Schildkrötenfleisch verwendet werden.