17:47:04 | Freitag, 6. November 2009
Das europäische Urteil gegen das Kruzifix hat in Italien einen unbeschreiblichen Triumphzug des Kreuzes heraufbeschworen: „Reiß das Kreuz ab, dann reiß ich Dir die Hand ab!“

Die Italiener zeigen der Öffentlichkeit das Kreuz Christi
© EL@Seattle, CC(kreuz.net) „Oh, bella Italia! Italien zeigt den Europäischen Deppen, was eine Harke ist“ – erklärte
der Blog
‘Fakten Fiktionen’ am Donnerstag:
„Das ist die Antwort auf die
Türkenrichter in Straßburg!“.
Der Blog zählt die Fakten auf: „Der Bürgermeister von San Remo, Maurizio Zoccarato, stellt zwei Meter
hohes Kreuz ins Rathaus!“
Die Stadt San Remo befindet sich im äußersten Nordwesten Italiens.
Gleichzeitig
forderte Zoccarato alle Schulleiter auf, Kreuze in den Schulklassen anzubringen.
In ganz Italien hat
ein Wettbewerb eingesetzt, „um es den Straßburger Richtern zu zeigen“ – so der Blog ‘Fakten Fiktionen’.
In der Stadt Busto Arsizio bei Mailand, setzte die Gemeindeverwaltung die EU-Flaggen an den Amtsgebäuden
auf Halbmast.
Ein großes Kruzifix prangt seit neuestem auf der Fassade des Bellini-Theaters von Catania
in Sizilien.
Zahlreiche italienische Gemeinden haben neue Kreuze für ihre Schulen bestellt.
Die Stadt
Sassuolo in der Provinz Modena in Norditalien orderte fünfzig neue Kruzifixe. Sie sollen in all jene
Schulzimmer gehängt werden, in denen es noch keine gibt.
Verteidigungsminister Ignazio La Russa kümmerte
sich in einer TV-Diskussion um die geistliche Landesverteidigung: „Alle Kreuze bleiben hängen, sollen
die Kreuzgegner doch sterben, samt diesen internationalen Schein-Institutionen!“
Die 10.000-Seelen-Gemeinde
Montegrotto Terme – elf Kilometer südwestlich von Padua – kündigt auf Leuchtschriften an: „Noi non lo
togliamo“ – Wir nehmen es nicht ab.
Der Bürgermeister der Stadt Treviso im Nordosten Italiens brachte
die Situation auf den Punkt:
„Wir befinden uns im Reich des Wahnsinns, das ist eine Entscheidung, die
nach Rache schreit. Das Gericht soll wegen des Verbrechens, das es begangen hat, gegen sich selber prozessieren!“
Der Bürgermeister von Assisi schlug vor, zu den Kreuzen in den Schulzimmern auch Weihnachtskrippen zu
stellen.
Der Bürgermeister der Stadt Triest erklärte, daß alles so bleiben werde, wie es ist.
Die
römische Handelskammer bat die Läden, Kruzifixe aufzuhängen.
In der Gemeinde Abano Terme – wo die
militante finnische Atheistin wohnt, die gegen das Kruzifix geklagt hatte – wird es morgen vor den Schulen
Demonstrationen für das Kreuz Christi geben.
Der Bürgermeister von Galzignano Terme in der Provinz
Padua, Riccardo Roman, befahl das sofortige Aufhängen von Kreuzen in allen öffentlichen Gebäuden –
nicht nur Schulen, auch im Rathaus und in Museen.
Die Polizei wird in zwei Wochen nachprüfen, ob der
Befehl ausgeführt wurde, ansonsten drohen 500 Euro Strafe.
Der Verfasser von ‘Fakten Fiktionen’ ist
begeistert: „Bravo! Dort mache ich im nächsten Jahr ein paar Tage Kur! Das muß belohnt werden!“
Bürgermeister
Maurizio Bizzarri der Gemeinde Scarlino in der südlichen Toskana verhängte 500 Euro Strafe für jeden,
der in öffentlichen Gebäuden ein Kreuz abhängt.
In der Stadt Trapani im äußersten Westen Siziliens
bestellten Präsident und Beisitzer der Provinzregierung auf eigene Kosten 72 Kreuze.
In der Stadt Neapel
erschien das Graffiti: „Reiß das Kreuz ab, dann reiß ich Dir die Hand ab!“
‘Fakten Fiktionen’ gibt
sich geschlagen: „Sorry, ich muß aufhören, aber es scheint keine Stadt ohne Widerstand zu geben.“