16:08:24 | Donnerstag, 19. November 2009
Es war eine unterhaltsame Veranstaltung in jugendgerechter Sprache, mit lautem Schlagzeug, Diskolicht und vermutlich auch mit Fladenbrot, wie wir es alle vom Dönerstand her kennen.

Weihbischof feiert die Diskomesse
© Alexander Friedl, Pressefoto findfightfollow.at(kreuz.net, Wien) Am 8. November stand Weihbischof Stephan Turnovszky in Wien einer neugläubigen Diskomesse
vor.
Der Anlaß fand in der Ortschaft Großengersdorf – zwanzig Kilometer nordöstlich von Wien – statt.
Die Wiener Diskomessen laufen unter dem Namen „Find Fight Follow“.
Vermutlich mit FladenbrotBei den
Diskomessen der Wiener Erzdiözese wird üblicherweise Pita-Brot konsekriert.
Doch die Organisatoren
dieser Veranstaltungen vermeiden schon seit längerem, Photos der Eucharistiefeier zu veröffentlichen.
Offenbar wünscht der verantwortliche Kardinalerzbischof Christoph Schönborn, daß die Fladen-Skandale
im geheimen geschehen.
Dennoch ist wahrscheinlich, daß Mons. Turnovszky nach dem
Vorbild seines Erzbischofs
Pita-Brot konsekriert hat.
Wiener Weihbischof hält Diskomesse

© Thomas Schmid, Pressebild findfightfollow.at

©
Thomas Schmid, Pressebild findfightfollow.at

© Thomas Schmid, Pressebild findfightfollow.at

© Stefan Reschenauer,
Pressebild findfightfollow.at

© Stefan Reschenauer, Pressebild findfightfollow.at

© Stefan Reschenauer,
Pressebild findfightfollow.at

© Alexander Friedl, Pressebild findfightfollow.at

© Lukas Nebel, Pressebild
findfightfollow.at

© Stefan Reschenauer, Pressebild findfightfollow.at

© Stefan Reschenauer, Pressebild
findfightfollow.at
Diskomesse ist SackgasseDas Motto der jüngsten Diskomesse war „one-way“. Angeblich
sollen tausend Personen zu der Messe erschienen sein.
Die Erzdiözese Wien zwingt Jugendliche, vor dem
Empfang der Firmung mindestens einmal eine Diskomesse besucht zu haben.
Ein Vorbereitungsteam schrieb
die Meßtexte in eine angeblich „jugendgerechte Sprache“ um. Das berichtete die Webseite der Erzdiözese
Wien ‘Stephanscom.at’.
Comic-LesungBei der Diskomesse seien die Bibel-Inhalte angeblich „modern“ umgesetzt
worden. Beispielsweise wurde die Lesung als Comic vorgeführt.
Die „verschiedenen Stimmungen“ der Messe
seien durch Licht- und Toneffekte unterstützt worden.
Weihbischof Turnovszky führte nach Angaben der
Webseite der Erzdiözese Wien gemeinsam mit Vikariatsjugendseelsorger Markus Beranek und Fräulein Judith
Faber (15) durch den Gottesdienst.
Mitten in der Messe plauderten vier Jugendliche über persönlich
erlebte Sackgassen.
Die nächste Diskomesse findet Ende November statt. Sie steht unter dem Motto „Gib’s
mir“.
Sehr unterhaltsamSeit der Messe schrieben insgesamt vierzehn Leute einen begeisterten Kommentar
ins Gästebuch der Webseite ‘Find Fight Follow’.
Anita (17) jubelt über die „spektakulären Lichteffekte
und Dekos“.
Stefan T. (22) fand die Messe „sehr unterhaltsam“.
Markus Hofbauer (15) jubelte über „ne
richtig coole fff-Messe“: „Also wenn der Herr gestern abend kein Lächeln über die Messe und all ihre
Mitarbeiter und Mitfeiernde zusammengebracht hat, dann frag ich mich, was ihn sonst zum Lächeln bringt.“
Das Kürzel ‘fff’ steht für das Motto der Veranstaltungen „Find Fight Follow“.
Moni (16) war „etwas
enttäuscht“. Das Schlagzeug sei zu dominant gewesen: „Und vom Inhalt her hat es mir auch nicht gefallen.
Ich hab auf die fff-typische ‘Action’ gewartet.“
Anni (35) war von der Messe beeindruckt: „Mal was ganz
anderes“.
Der Dekanatsjugendseelsorger Pater Helmut Scheer (46) lobte die Mitwirkenden. Die Laien-Assistentin
am Altar, Fräulein Judith Faber, habe „an vorderster Front ihre Frau“ gestanden.