12:30:51 | Freitag, 27. November 2009
Ein hochverdientes Medium im Kampf für die Messe aller Zeiten streckt nach fast dreißig Jahren Kampf die Waffen. Mittlerweile wird der Krieg gegen die verkalkte altliberale Nomenklatur ohnehin im Internet gewonnen.

Dr. Kaschewsky auf der Webseite der Universität Bonn
(kreuz.net, Bonn) Die altgläubige Quartalsschrift ‘Una Voce Korrespondenz’ wird eingestellt.
Das gab
der Schriftleiter, Dr. Rudolf Kaschewsky (70), auf der Webseite der deutschen ‘Una Voce’ bekannt.
Die
‘Una Voce’ ist eine international tätige Vereinigung zur Förderung der Alten Messe.
Die ‘Una Voce Korrespondenz’
war deren deutschsprachiges Mitteilungsorgan.
Kaschewsky war mehr als 27 Jahre Schriftleiter der Quartalsschrift.
Er beendet die Tätigkeit aus persönlichen und nicht aus gesundheitlichen oder altersbedingten Gründen
ein.
Denn aus seiner wissenschaftlichen Tätigkeit an der Universität Bonn sind viele andere Projekte
entstanden – erklärt Kaschewsky.
Er ist Mitarbeiter der Abteilung für Mongolistik und Tibetstudien
der Universität. Dort befaßt er sich mit Fragen zu mongolischen Übersetzungen tibetischer buddhistischer
Texte.
Somit fehle ihm die Zeit, die ‘Una Voce Korrespondenz’ „auf dem Niveau, das ihr angemessen ist
und ihre Leser gewohnt sind und mit Recht erwarten könnten, weiterzuführen“.
Die gegenwärtige Arbeitslast
übersteige seine Möglichkeiten – erklärt Kaschewskys: „Insbesondere auch durch periphere Dinge – wie
Verkehr mit Firmen, Behörden, Versandstellen sowie Zahlungswesen und dergleichen“.
Sein Entschluß ist
dem Schriftleiter nach eigenen Angaben nicht leichtgefallen.
Kaschewsky bedankt sich bei den Autoren
und Übersetzern, die alle für Gotteslohn gearbeitet haben, sowie bei der treuen Leserschar.
Ob die
‘Una Voce Korrespondenz’ unter einem anderen Schriftleiter oder in anderer Form weitergeführt wird, läßt
Kaschewsky offen.
Den liturgischen Kalender für die Alte Messe wird die ‘Una Voce’ weiterhin herausgeben.