11:53:19 | Sonntag, 6. Dezember 2009
„So wie der Gusti möchte ich sein“ – denkt sich der Franz. In der Pubertät kann der aufkeimende Geschlechtstrieb fehlgeleitet werden. Von Martin Humer.
(kreuz.net) Es gibt kein Gen, das die Homosexualität von Natur aus bedingt oder auslöst.
Homosexuell
wird ein Mensch in der Pubertät, wenn er von älteren Homosexuellen verführt oder sexuell mißbraucht
wird.
Homosexuell wird man nicht erst in späteren Jahren.
Ich möchte dies mit einer Kurzgeschichte
verdeutlichen.
In Gemeinschaften wie Internaten, Schulen oder Vereinen gibt es oft Menschen, die aus
verschiedenen Gründen herausragen.
Sogenannt informelle Führer beeinflussen oder bestimmen oft das
Leben von Gemeinschaften.
Sie werden wegen ihrer besonderen Leistungen, wegen ihres guten Aussehens oder
wegen sonst etwas bewundert.
Viele eifern ihnen nach.
„So wie der Gusti möchte ich sein“ – denkt sich
der Franz.
Der Gusti schreibt die besten Aufsätze. Er ist der beste Sportler in der Klasse. So wie der
Gusti müßte man halt sein. Dann wäre man wer.
In dieser Phase der Begeisterung und Bewunderung für
den Gusti, projiziert der Franzi unbewußt auch seinen aufkeimenden Geschlechtstrieb auf den Gusti.
Doch
am Wochenende sieht der Franzi die Nachbarin – Gretl – und schon schwindet die Bewunderung und Begeisterung
für den Gusti.
Wenn der Franzi aber in dieser labilen Phase der Pubertät zum Beispiel von einem Homosexuellen
verführt oder geschändet wird, kann diese Art von Triebbefriedigung eine gleichgeschlechtliche Neigung
bewirken, die sich nach und nach zu einer Perversion fixiert.
Der Verfasser ist Obmann der ‘Christlich-Sozialen-Arbeitsgemeinschaft-Österreichs’
in Waizenkirchen, Oberösterreich.