18:21:21 | Montag, 21. Dezember 2009
Ob diese Meldung jene Dummköpfe zu Verstand bringen wird, welche die dummen Schweizer für ihr Minarett-Verbot gelobt haben?
(kreuz.net) „Stille Nacht, heilige Nacht“ ist in den Schulen des Kantons Zürich – des mit Abstand bevölkerungs-
reichsten Kantons der Schweiz – verboten.
Das berichtete die antichristliche Züricher Tageszeitung ‘Tages-Anzeiger’
am 18. Dezember.
Das Züricher Volksschulamt erklärt im zweiten Teil von Abschnitt 5 der Richtlinie
„Muslimische Schülerinnen und Schüler an der Volksschule“ vom 9. September 2009:
„Bei christlich geprägten
Unterrichtsinhalten (zum Beispiel Weihnachtsvorbereitungen) sollen keine Sonderregelungen für nichtchristliche
Schülerinnen und Schüler getroffen werden, jedoch soll die Lehrperson auf die religiösen Gefühle andersgläubiger
Kinder gebührend Rücksicht nehmen.
Von der aktiven Teilnahme muslimischer Kinder an Handlungen und
Liedern mit religiösen Inhalten, welche ihrem eigenen Glauben widersprechen (zum Beispiel solchen, die
Jesus als Gottes Sohn bezeichnen), soll abgesehen werden. Die verschiedenen Religionen sollen in den Unterricht
einbezogen werden. Das Kennenlernen der Weltreligionen ist ein Lernziel, das für alle gilt.“Vorsteher
der Züricher Bildungsdirektion ist die Sozialistin, Genosse Regine Aeppli.
„Es ist ein Hinweis, da die
in der Verfassung verankerte Religionsfreiheit respektiert wird“ – redet sie sich heraus.
Für sie bedeutet
diese Maßnahme nicht, daß die Schulen Weihnachten „ohne Jesus“ Christus feiern sollen.
Als Beispiele
für Lieder, die von Jesus Christus handeln und deshalb die religiöse Freiheit nicht-christlicher Kinder
tangieren können, nennt der ‘Tages-Anzeiger’:
• Alle Jahre wieder
• Der Heiland ist geboren
• Es
ist ein Ros entsprungen
• Ihr Kinderlein kommet
• O du selige Nacht
• Stille Nacht, heilige Nacht
Weniger „unumstritten“ seien „Lieder ohne Jesus“. Als Beispiel werden genannt „O Tannenbaum“ oder Kinderlieder
wie „Zimetschtern hani gern“ (Zimtstern, ich hab’ dich gern) von Andrew Bond.
Die Meldung hat in der
Schweiz einen Sturm der Entrüstung ausgelöst.
Heute versuchte Frau Aeppli die Wogen zu glätten.
„Die
Schule darf niemanden zu einem religiösen Bekenntnis zwingen“, erklärte sie auf der einen Seite – und
auf der anderen: „In all den Jahren sind die Schulen mit einer pragmatischen kindgerechten Haltung gut
gefahren.“
Auf die Frage, ob man an Züricher Schulen noch „Stille Nacht“ singen dürfe, erklärt Frau
Aeppli: „Ja! Auf alle Fälle. Auch ‘Oh du Fröhliche’.“
Religion sei für die Schule kein Tabu: „Das
Singen eines Weihnachtsliedes ist in meinem Verständnis ein Brauch und kein religiöses Bekenntnis.“
Der umstrittene Satz sei „später eingefügt“ worden: „Es braucht ihn nicht“.
Auf die Frage, ob die
Bildungsdirektorin ihn zurückziehen wolle, antwortet sie, ohne sihc festzulegen:
„Den genannten Satz
kann man streichen, wenn er Verwirrung stiftet.“