Schweiz
Im Kanton Zürich sind nicht nur Minarette verboten
Ob diese Meldung jene Dummköpfe zu Verstand bringen wird, welche die dummen Schweizer für ihr Minarett-Verbot gelobt haben?
Christkind in der Krippe
Christkind in der Krippe
© Thomas Hawk, CC
(kreuz.net) „Stille Nacht, heilige Nacht“ ist in den Schulen des Kantons Zürich – des mit Abstand bevölkerungs- reichsten Kantons der Schweiz – verboten.

Das berichtete die antichristliche Züricher Tageszeitung ‘Tages-Anzeiger’ am 18. Dezember.

Das Züricher Volksschulamt erklärt im zweiten Teil von Abschnitt 5 der Richtlinie „Muslimische Schülerinnen und Schüler an der Volksschule“ vom 9. September 2009:

„Bei christlich geprägten Unterrichtsinhalten (zum Beispiel Weihnachtsvorbereitungen) sollen keine Sonderregelungen für nichtchristliche Schülerinnen und Schüler getroffen werden, jedoch soll die Lehrperson auf die religiösen Gefühle andersgläubiger Kinder gebührend Rücksicht nehmen.

Von der aktiven Teilnahme muslimischer Kinder an Handlungen und Liedern mit religiösen Inhalten, welche ihrem eigenen Glauben widersprechen (zum Beispiel solchen, die Jesus als Gottes Sohn bezeichnen), soll abgesehen werden. Die verschiedenen Religionen sollen in den Unterricht einbezogen werden. Das Kennenlernen der Weltreligionen ist ein Lernziel, das für alle gilt.“


Vorsteher der Züricher Bildungsdirektion ist die Sozialistin, Genosse Regine Aeppli.

„Es ist ein Hinweis, da die in der Verfassung verankerte Religionsfreiheit respektiert wird“ – redet sie sich heraus.

Für sie bedeutet diese Maßnahme nicht, daß die Schulen Weihnachten „ohne Jesus“ Christus feiern sollen.

Als Beispiele für Lieder, die von Jesus Christus handeln und deshalb die religiöse Freiheit nicht-christlicher Kinder tangieren können, nennt der ‘Tages-Anzeiger’:

• Alle Jahre wieder
• Der Heiland ist geboren
• Es ist ein Ros entsprungen
• Ihr Kinderlein kommet
• O du selige Nacht
• Stille Nacht, heilige Nacht

Weniger „unumstritten“ seien „Lieder ohne Jesus“. Als Beispiel werden genannt „O Tannenbaum“ oder Kinderlieder wie „Zimetschtern hani gern“ (Zimtstern, ich hab’ dich gern) von Andrew Bond.

Die Meldung hat in der Schweiz einen Sturm der Entrüstung ausgelöst.

Heute versuchte Frau Aeppli die Wogen zu glätten.

„Die Schule darf niemanden zu einem religiösen Bekenntnis zwingen“, erklärte sie auf der einen Seite – und auf der anderen: „In all den Jahren sind die Schulen mit einer pragmatischen kindgerechten Haltung gut gefahren.“

Auf die Frage, ob man an Züricher Schulen noch „Stille Nacht“ singen dürfe, erklärt Frau Aeppli: „Ja! Auf alle Fälle. Auch ‘Oh du Fröhliche’.“

Religion sei für die Schule kein Tabu: „Das Singen eines Weihnachtsliedes ist in meinem Verständnis ein Brauch und kein religiöses Bekenntnis.“

Der umstrittene Satz sei „später eingefügt“ worden: „Es braucht ihn nicht“.

Auf die Frage, ob die Bildungsdirektorin ihn zurückziehen wolle, antwortet sie, ohne sihc festzulegen:

„Den genannten Satz kann man streichen, wenn er Verwirrung stiftet.“