Deutschland
Die deutschen Bischöfe gehorchen zuerst der Politik und erst dann dem Papst
Kalte Umschläge auf die Stirn: Der Kirchenhasser und Generalsekretär des Zentralrates der deutschen Juden hatte wieder mal einen Durchdreher.
Benedikt XVI. beim Segen Urbi et Orbi 2009
Benedikt XVI. beim Segen Urbi et Orbi 2009
(kreuz.net) Der Konvertit und Generalsekretär des antikatholischen ‘Zentralrats der Juden in Deutschland’, Stephan Kramer (41), hat heute vor der Nachrichtenagentur ‘ddp’ Papst Benedikt XVI. beschimpft.

Benedikt XVI. sollte „die Form seines bisherigen Umgangs“ überdenken – donnerte er.

Wieder einmal wärmte Kramer die päpstliche Aufhebung der Exkommunikation gegen die vier Bischöfe der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. auf:

„Die Erklärungs- und Beschwichtigungsversuche verschiedener Vatikanvertreter und seitens des Papstes selbst waren inhaltlich wenig überzeugend.“

Bischof weist jüdischen Haß zurück

Bischof Gerhard Ludwig Müller von Regensburg wies Kramers Angriff vor der Agentur ‘ddp’ scharf zurück.

Er bedauerte die „unqualifizierten Äußerungen, ja Haßausbrüche jenseits aller Vernunft und der natürlichen Sympathie, die zwischen Menschen guten Willens und gemeinsamen Grundüberzeugungen nicht akzeptiert werden“ könnten.

„Wir reagieren auf sprachliche Entgleisungen dieser Art aber gelassen und keineswegs mit Gesprächsverweigerung.“

Dann folgt ein Wutausbruch ohne Gelassenheit

Gleichzeitig fiel Bischof Müller seinen Glaubensbrüdern von der Piusbruderschaft grobschlächtig in den Rücken.

Die Aussöhnung der Piusbruderschaft führe nur über die Anerkennung des Zweiten Vatikanischen Pastoralkonzils – das gerade von den deutschen Bischöfen in den Wind geschlagen wird:

„Der Verdacht, der Papst wolle die Kirche hinter das Konzil zurückführen, entspringt blankem theologischen Unverstand und bedarf keiner weiteren Kommentierung.“

Die Bruderschaft habe ihr „Versprechen, die Autorität des Papstes und damit auch aller legitimen Konzilien anzuerkennen, nicht eingehalten“ – zündelte Mons. Müller wie ein Schulbube.

Der „illegal geweihte“ Pius-Bischof Richard Williamson habe mit seinen „unglaublich zynischen Bemerkungen“ über Gaskammern eine Krise ausgelöst.

Er zeigt für Bischof Müller „keine Einsicht“.

Die damals von dem Bischof vorgebrachten Einwände gegen die Verwendung von Gaskammern in Auschwitz wurden bis heute nicht offen und klar widerlegt.

Bischof Müller kann sich Mons. Williamson unter keinen Umständen als Bischof in der Kirche vorstellen.

Er erklärt auch, daß seine teutonischen Mitbrüder der Politik mehr verpflichtet sind als der Kirche: „In Deutschland würden ihm alle meine bischöflichen Mitbrüder die Gemeinschaft verweigern.“

Die Piusbruderschaft auf der Seite des Papstes

Pater Franz Schmidberger von der Piusbruderschaft wies den jüdischen Papsthaß vor der Agentur ‘ddp’ vorsichtig zurück.

Speziell die Wortmeldungen von Kramer seien „auch unter Juden sehr umstritten“ – erklärte er zaghaft.

Pater Schmidberger möchte mit jüdischen Vertretern die Frage diskutieren, „ob der aus ihrem eigenen Volk hervorgegangene Jesus nicht der von ihren eigenen Propheten vorhergesagte Messias ist.“

Der Priester hofft, daß Kramers Haßausbrüche gegen den Papst helfen, „die katastrophale Lage der Kirche klarer zu erkennen und sich nach Bundesgenossen umzusehen, die ihm helfen, die verlöschende Flamme des Glaubens wieder hell zu entfachen“.