17:54:13 | Montag, 28. Dezember 2009
Kalte Umschläge auf die Stirn: Der Kirchenhasser und Generalsekretär des Zentralrates der deutschen Juden hatte wieder mal einen Durchdreher.

Benedikt XVI. beim Segen Urbi et Orbi 2009
(kreuz.net) Der Konvertit und Generalsekretär des antikatholischen ‘Zentralrats der Juden in Deutschland’,
Stephan Kramer (41), hat heute vor der Nachrichtenagentur ‘ddp’ Papst Benedikt XVI. beschimpft.
Benedikt
XVI. sollte „die Form seines bisherigen Umgangs“ überdenken – donnerte er.
Wieder einmal wärmte Kramer
die päpstliche Aufhebung der Exkommunikation gegen die vier Bischöfe der Priesterbruderschaft Sankt
Pius X. auf:
„Die Erklärungs- und Beschwichtigungsversuche verschiedener Vatikanvertreter und seitens
des Papstes selbst waren inhaltlich wenig überzeugend.“
Bischof weist jüdischen Haß zurückBischof
Gerhard Ludwig Müller von Regensburg wies Kramers Angriff vor der Agentur ‘ddp’ scharf zurück.
Er bedauerte
die „unqualifizierten Äußerungen, ja Haßausbrüche jenseits aller Vernunft und der natürlichen Sympathie,
die zwischen Menschen guten Willens und gemeinsamen Grundüberzeugungen nicht akzeptiert werden“ könnten.
„Wir reagieren auf sprachliche Entgleisungen dieser Art aber gelassen und keineswegs mit Gesprächsverweigerung.“
Dann folgt ein Wutausbruch ohne GelassenheitGleichzeitig fiel Bischof Müller seinen Glaubensbrüdern
von der Piusbruderschaft grobschlächtig in den Rücken.
Die Aussöhnung der Piusbruderschaft führe
nur über die Anerkennung des Zweiten Vatikanischen Pastoralkonzils – das gerade von den deutschen Bischöfen
in den Wind geschlagen wird:
„Der Verdacht, der Papst wolle die Kirche hinter das Konzil zurückführen,
entspringt blankem theologischen Unverstand und bedarf keiner weiteren Kommentierung.“
Die Bruderschaft
habe ihr „Versprechen, die Autorität des Papstes und damit auch aller legitimen Konzilien anzuerkennen,
nicht eingehalten“ – zündelte Mons. Müller wie ein Schulbube.
Der „illegal geweihte“ Pius-Bischof Richard
Williamson habe mit seinen „unglaublich zynischen Bemerkungen“ über Gaskammern eine Krise ausgelöst.
Er zeigt für Bischof Müller „keine Einsicht“.
Die damals von dem Bischof vorgebrachten Einwände gegen
die Verwendung von Gaskammern in Auschwitz wurden bis heute nicht offen und klar widerlegt.
Bischof Müller
kann sich Mons. Williamson unter keinen Umständen als Bischof in der Kirche vorstellen.
Er erklärt
auch, daß seine teutonischen Mitbrüder der Politik mehr verpflichtet sind als der Kirche: „In Deutschland
würden ihm alle meine bischöflichen Mitbrüder die Gemeinschaft verweigern.“
Die Piusbruderschaft auf
der Seite des PapstesPater Franz Schmidberger von der Piusbruderschaft wies den jüdischen Papsthaß
vor der Agentur ‘ddp’ vorsichtig zurück.
Speziell die Wortmeldungen von Kramer seien „auch unter Juden
sehr umstritten“ – erklärte er zaghaft.
Pater Schmidberger möchte mit jüdischen Vertretern die Frage
diskutieren, „ob der aus ihrem eigenen Volk hervorgegangene Jesus nicht der von ihren eigenen Propheten
vorhergesagte Messias ist.“
Der Priester hofft, daß Kramers Haßausbrüche gegen den Papst helfen, „die
katastrophale Lage der Kirche klarer zu erkennen und sich nach Bundesgenossen umzusehen, die ihm helfen,
die verlöschende Flamme des Glaubens wieder hell zu entfachen“.