Paedophilie
Angriffe auf die Kirche dienen der Vertuschung
Soll man die Feuerwehr abschaffen, weil sich ein Feuerwehrmann als Brandstifter betätigt hat. Weihbischof Andreas Laun von Salzburg plädiert für mehr statt weniger Sexualmoral.
Weihbischof Laun mit einem selten unfreundlichen Foto in der katholischen Zeitung 'Tagespost'.
Weihbischof Laun mit einem selten unfreundlichen Foto in der katholischen Zeitung ‘Tagespost’.
(kreuz.net) Nicht wenige von denen, welche die Kirche wegen Homo-Schändungen an den Pranger stellen, sind Heuchler.

Das erklärte Weihbischof Andreas Laun von Salzburg in einem Kommentar für die katholische Zeitung ‘Tagespost’.

Diese Heuchler würden es spürbar auskosten, die Kirche anzuklagen. Von den Opfern sei kaum die Rede.

Ferner sprechen die Heuchler – so der Weihbischof – praktisch nur von katholischen Tätern und ignorieren Vorfälle in anderen Bereichen der Gesellschaft:

„Man tut so, als wüßte man nicht, daß es sexuellen Mißbrauch nicht nur zu allen Zeiten der Geschichte, sondern auch bei allen Völkern quer durch alle Schichten der Gesellschaft gegeben hatte und gibt.“

Die Opfer sind egal

Mons. Laun fragt sich, warum nur katholische Täter interessant sind und was mit den Opfern von Tätern aus anderen gesellschaftlichen Bereichen ist: „Verdienen diese weniger oder gar kein Mitleid?“

Der Weihbischof gibt ein Beispiel:

„Vor Jahren entdeckte die Polizei drei Täter, die sich Kinder-Pornographie aus dem Internet heruntergeladen hatten:

Einer davon war ein Priester, einer war Richter, der dritte Angestellter einer Behörde.

In den Zeitungen wurde nur der Priester genannt. Warum wohl? Nur ausnahmsweise liest man Meldungen wie etwa diejenige:

In den USA mißbrauchte ein Kinderarzt mehr als hundert Kinder und bannte seine Taten auf Video.“


Der Weihbischof spricht von einer Strategie bestimmter Leute, in erster Linie die Kirche zu beschmutzen, „womit sie die Opfer im Stich lassen“.

Die einseitige Beschimpfung der Kirche helfe keinem Opfer.

Außerdem ist die Kirche – so der Weihbischof – wie kaum eine andere Institution oder Religion darum bemüht, sich dem Problem zu stellen:

„Wer nur von Katholiken redet und nur auf sie die Aufmerksamkeit lenkt, der lenkt von den vielen anderen Tätern und Täter-Milieus ab.“

Das diene dem Vertuschen.

Es braucht mehr katholische Morallehre

Weihbischof Laun gibt zu bedenken, daß die übersexualisierte Gesellschaft das Übel des sexuellen Mißbrauchs fördert.

Keiner könne ernstlich glauben, daß der sexuelle Mißbrauch abnimmt, wenn die Kirche das göttliche Verbot von Ehebruch, Promiskuität, Pornographie und Homo-Unzucht verleugnen würde.

Niemand klage die Feuerwehr pauschal an oder wolle diese gar abschaffen, weil eines ihrer Mitglieder Feuer gelegt hat oder andere Feuerwehrleute trotz Alarms nicht ausdrücken wollten.

„Was wir brauchen, ist nicht weniger katholische Sexualmoral, sondern mehr.“