Sexualität
Die hochgelobte Selbstbefriedigung fördert den Kindesmißbrauch
Und die Kirche hat doch recht: Die Sexualisierung von Medien und Gesellschaft sind die Grundlage für die in der dekadenten westlichen Gesellschaft immer häufiger auftretende Kinderschänderei. Von Lars Chr. Trebuhr.
Die Selbstbefriedigung fördert eine kinderschänderische Fixierung.
Die Selbstbefriedigung fördert eine kinderschänderische Fixierung.
© Bild: FFX © florbelas fotographix, CC
(kreuz.net) In einem Interview für die Beliner Tageszeitung ‘Tagesspiegel’ hat der Berliner Sexualwissenschaftler und Arzt Klaus Michael Beier dargelegt, wie in der Pubertät eine kranke Vorliebe für kindliche Körper entstehen kann:

„Die Phantasien, welche diese Präferenz zum Ausdruck bringen, entstehen im Jugendalter und verkoppeln sich mit sexueller Erregung, insbesondere bei der Selbstbefriedigung. Das hat eine bahnende Bedeutung“ – erklärt der Professor:

„Mit jeder Masturbation, jedem Outlet, jedem Orgasmus werden die neuronalen Netzwerke ausgebaut. Begleitphantasien werden Teil dieser Verschaltungen.“

Entsprechend warnt Beier vor der Internet-Pornographie: „Die Erreichbarkeit von Internet-Bildinhalten mit stark normabweichenden sexuellen Praktiken hat für Kinder und Jugendliche Folgen.“

Er geht davon aus, „daß Bilder mit derartigen Inhalten – sofern sie mit sexueller Erregung verknüpft werden – in der sexuellen Präferenzstruktur des Gehirns verkabelt werden und eine dauerhafte Ausrichtung zur Folge haben können.“

Internet-Täter

Beier führt weiter aus, daß vor allem die Selbstbefriedigung – von den 68er Ideologen als harmlos oder förderlich propagiert – eine kinderschänderische Fixierung fördert.

Eine analoge Entwicklung kann man für die Ausbildung einer homosexuellen Verwirrung feststellen.

Die phantasiebegleitete Masturbation vor allem bei männlichen Jugendlichen erklärt auch, warum die kinderschänderische Orientierung fast nur bei Männern vorkommt und die Gruppe der Homosexuellen bei Männern immerhin noch doppelt so hoch ist wie bei Frauen.

Die Flut an pornographische Bildern und Filmen in den Medien verstärkt diese Tendenz.

Durch die leichte Verfügbarkeit von Internet-Bildern zu abartigen Sexualpraktiken sind heutzutage alle Dämme des Jugendschutzes gebrochen.

Großversuch an den Kindern

Insbesondere Jugendliche mit pädophilen, sadistischen oder homosexuellen Phantasien werden von der Internet-Bilderflut in die „normabweichenden“ sexuellen Orientierungen hineingedrängt.

Beier nennt diese Medien-Pornographisierung sexueller Abartigkeiten einen „Großversuch an unseren Kindern“.

Diese Stellungnahme eines anerkannten Spezialisten bestätigt die Aussagen von Bischof Walter Mixa von Augsburg und Erzbischof Reinhard Marx von München und Freising.

Die beiden Oberhirten haben in der Vergangenheit erklärt, daß die Sexualisierung von Medien und Gesellschaft die Grundlage für die verbreiteten Kindesmißbrauch-Delikte in der Gesellschaft ist.