17:17:17 | Mittwoch, 3. März 2010
Und die Kirche hat doch recht: Die Sexualisierung von Medien und Gesellschaft sind die Grundlage für die in der dekadenten westlichen Gesellschaft immer häufiger auftretende Kinderschänderei. Von Lars Chr. Trebuhr.
(kreuz.net) In einem Interview für die Beliner Tageszeitung ‘Tagesspiegel’ hat der Berliner Sexualwissenschaftler
und Arzt Klaus Michael Beier dargelegt, wie in der Pubertät eine kranke Vorliebe für kindliche Körper
entstehen kann:
„Die Phantasien, welche diese Präferenz zum Ausdruck bringen, entstehen im Jugendalter
und verkoppeln sich mit sexueller Erregung, insbesondere bei der Selbstbefriedigung. Das hat eine bahnende
Bedeutung“ – erklärt der Professor:
„Mit jeder Masturbation, jedem Outlet, jedem Orgasmus werden die
neuronalen Netzwerke ausgebaut. Begleitphantasien werden Teil dieser Verschaltungen.“
Entsprechend warnt
Beier vor der Internet-Pornographie: „Die Erreichbarkeit von Internet-Bildinhalten mit stark normabweichenden
sexuellen Praktiken hat für Kinder und Jugendliche Folgen.“
Er geht davon aus, „daß Bilder mit derartigen
Inhalten – sofern sie mit sexueller Erregung verknüpft werden – in der sexuellen Präferenzstruktur des
Gehirns verkabelt werden und eine dauerhafte Ausrichtung zur Folge haben können.“
Internet-TäterBeier
führt weiter aus, daß vor allem die Selbstbefriedigung – von den 68er Ideologen als harmlos oder förderlich
propagiert – eine kinderschänderische Fixierung fördert.
Eine analoge Entwicklung kann man für die
Ausbildung einer homosexuellen Verwirrung feststellen.
Die phantasiebegleitete Masturbation vor allem
bei männlichen Jugendlichen erklärt auch, warum die kinderschänderische Orientierung fast nur bei Männern
vorkommt und die Gruppe der Homosexuellen bei Männern immerhin noch doppelt so hoch ist wie bei Frauen.
Die Flut an pornographische Bildern und Filmen in den Medien verstärkt diese Tendenz.
Durch die leichte
Verfügbarkeit von Internet-Bildern zu abartigen Sexualpraktiken sind heutzutage alle Dämme des Jugendschutzes
gebrochen.
Großversuch an den KindernInsbesondere Jugendliche mit pädophilen, sadistischen oder homosexuellen
Phantasien werden von der Internet-Bilderflut in die „normabweichenden“ sexuellen Orientierungen hineingedrängt.
Beier nennt diese Medien-Pornographisierung sexueller Abartigkeiten einen „Großversuch an unseren Kindern“.
Diese Stellungnahme eines anerkannten Spezialisten bestätigt die Aussagen von Bischof Walter Mixa von
Augsburg und Erzbischof Reinhard Marx von München und Freising.
Die beiden Oberhirten haben in der Vergangenheit
erklärt, daß die Sexualisierung von Medien und Gesellschaft die Grundlage für die verbreiteten Kindesmißbrauch-Delikte
in der Gesellschaft ist.