Paedophilie
Deutsche Haßmedien: Dagegen ist Joseph Goebbels ein Waisenknabe
Die Analyse der Medien-Berichterstattung zu den wenigen Fällen von Mißbräuchen in kirchlichen Einrichtungen bringt erschütternde Erkenntnisse zum Vorschein. Von Lars Chr. Trebuhr.
Die Webseite der Odenwaldschulet
Die Webseite der Odenwaldschulet
(kreuz.net) Die deutschen System-Medien berichten nicht wahrheitsgemäß über die wenigen Mißbräuche in kirchlichen Erziehungs- einrichtungen.

Vielmehr skandalisieren, übertreiben und verdrehen sie.

Mit Verdächtigungen, falschen Folgerungen und unwahren Kontexten wird versucht, Dreck auf die Kirche zu werfen.

Die Fälle von Ettal – bitte nicht lachen

Die aktuellen Vorwürfe gegen die Benediktiner-Klosterschule Ettal – die in allen Systemmedien übernommen werden – sind ein tragisches Beispiel des skrupellosen Mißbrauchs durch Journalisten.

Gegenwärtig gibt es in Ettal nach Angaben des externen Ermittlers Thomas Pfister genau drei staatsanwaltliche Ermittlungsfälle.

Ein Vorwurf betrifft homosexuelle Nötigung unter Erwachsenen.

Ein Pater hat Photos von Jungen mit freiem Oberkörper auf Homosexuellen-Seiten gestellt.

Ein dritter Lehrer soll zwei jungen Schülern Kopfnüsse gegeben haben und einem von ihnen „auf den Zeh getreten“ sein.

Prügelorgien der Medien

Bei jährlich 15.000 Ermittlungen von sexuellem Kindesmißbrauch wäre der eine pseudo-kinderpornographische Vorwurf aus Ettal den Medien normalerweise nicht mal eine Kleinst-Meldung wert.

Aber bei den sehr seltenen Mißbrauchsfällen in der Kirche ist den Haßmedien keine Methode zu dreckig, um solche Banalitäten hochzuspielen.

Dazu werden Fälle von Rohrstockpädagogik aus den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts hineingemischt und die Winzig-Vorfälle von Ettal zu Prügelorgien hochgespielt.

Die Presse vermittelt unisono den Eindruck, die Benediktiner-Abtei wäre eine Gemeinschaft schlagender und mißbrauchender Klosterbrüder gewesen – etwa mit der Schlagzeile:

„Prügel, Pornos, Patres“ von dpa oder „Die Hölle von Ettal. Der absolute Terror“ – so die ‘Frankfurter Neue Presse’.

Wie man aus einem Minifall dreizehn Prügelpatres rausprügelt

Die skrupellose Skandalisierung geschieht auch durch Übertreibungen.

Alle Vergehen waren „massiv“, alle Schläge „brutal“ oder gar „brutale Quälereien“.

Die Schläger werden als „krankhaft impulsive“ bezeichnet, die Patres als „Sadisten“ hingestellt und harmlose körperliche Züchtigungen als „sadistisch“ bezeichnet.

Die Mitteilung über das Internetphoto von dem Oberkörper wird mit Betroffenheitsgestus als – Zitat – „erschütternder Bericht“ aufgebauscht.

Die ‘Deutsche Presseagentur’ spricht von „deutlich mehr als zehn Patres, die systematisch geprügelt“ hätten.

Die Mehrzahl dieser „Prügler“ hätte zwar nicht selbst geschlagen, aber „durch ihr systematisches Schweigen“ das Prügeln anderer ermöglicht.

So machen die Medien aus drei Rohrstock-Pädagogen des letzten Jahrhunderts dreizehn prügelnde Patres in der aktuellen Presse.

Katholische Patres haben – wie die Juden früher – Schweinegesichter

Eine andere Skandalisierungsmethode ist, subjektive und emotionale Wertungsäußerungen von Ehemaligen als Tatsachen in den Mittelpunkt zu stellen.

Aus der völllig subjektiven Äußerung eines Altschulers „Für mich war Ettal die Hölle“ macht der ‘Kölner Stadtanzeiger’ die Schlagzeile: „Ettal war die absolute Hölle“.

Die Tageszeitung ‘Die Welt’ ist sich nicht zu blöde, die beliebige Aussage eines Ehemaligen „Er hatte ein Schweinegesicht und stank nach Zigarren“ als Beispiel für das Brechen einer angeblichen Schweigespirale in den Vorspann zu setzen.

Skrupellose Vertuschungsstrategie

Wenn es um sexuelle Mißbräuche an weltlichen Schulen geht – etwa an der Odenwaldschule im südhessischen Heppenheim –, sind solche gewissenslosen Skandalisierungen in den Medienberichten tabu.

Im Gegenteil. Die mächtigen Medienkonzerne schreiben über die dortigen schweren Kindesmißhandlungen und Schülervergewaltigungen äußerst zurückhaltend.

Die Verbrechen werden heruntergespielt.

Skrupellose setzt die Berichterstattung die Vertuschungsstrategie fort, die in dem idyllischen Internat über Jahrzehnte praktiziert wurde.

Die Schulleitung, der Trägerverein, Ehemalige sowie das Kultusministerium haben die sexuellen Grausamkeiten an den Schutzbefohlenen über 25 Jahre lang verharmlost und verschwiegen.

400mal vergewaltigt

Ein Schüler ist von dem damaligen homosexuellen Schulleiter Gerold Becker in den 80er Jahren vierhundert mal sexuell mißbraucht und vergewaltigt worden.

Vier Lehrer mißbrauchten mehr als fünfzig Schüler sexuell.

Sechs weitere Lehrer haben ihre Schutzbefohlenen gemobbt, geschlagen, mit Drogen und Alkohol versorgt oder bei einer gemeinschaftlichen Vergewaltigung eines Mädchens zugeschaut.

Die Dreizehn- bis Vierzehnjährigen wurden von ihren Lehrern regelmäßig durch das Streicheln der Genitalien geweckt.

Die Pädagogen haben die Jungen beim Duschen unsittlich berührt. Später wurden sie zu Oralverkehr gezwungen.

Was die ‘Frankfurter Neue Presse’ über die Odenwaldschule schreibt

Die Medien tragen das Vertuschungsvokabular der gegenwärtigen Schulleitung weiter.

Sie umschreiben die von den Pädagogen organisierte Kinderprostitution als „sexuelle Dienstleister für ganze Wochenende“.

Am 6. März fabrizierte die ‘Frankfurter Neue Presse’ einen Hetz- und Höllenartikel gegen die Klosterschule Ettal.

Zwei Tage später – am 8. März – sang sie eine vierzigzeilige Lobeshymne auf das Vorzeigeinternat Odenwaldschule.

Die Mißbrauchsfälle an „Jugendlichen“ wurden mit drei Worten heruntergespielt.

In der Überschrift wird „Solidarität mit den Opfern“ vorgegaukelt – die es dreißig Jahre lang nicht gab.

Die ‘Frankfurter Neue Presse’ vertuscht und vertuschte systematisch

Mehrere Altschüler haben seit 1997 versucht, die sexuellen Mißbräuche an der Schule in die Öffentlichkeit zu tragen.

Doch die Medienkonzerne hatten an solchen Enthüllungen einer weltlichen Vorzeigeschule kein Interesse.

Selbst als die ‘Frankfurter Rundschau’ im Jahr 1999 einen einzigen Artikel über den umtriebigen pädophilen Schulleiter schrieb, hat kein Presseorgan nachgehakt.

Die ‘Frankfurter Rundschau’ ließ von weiteren Recherchen ab, als Politiker und Trägerverein diese beschimpften, ein libertäres Pädagogik-Projekt zu zerstören.

Die ideologische Hintergrund der Odenwaldschule ist tabu

Die Odenwaldschule ist eine angesehene UNESCO-Modellschule. Darum vermeidet es die Presse bis heute, bei den sexuellen Übergriffe der libertären Pädagogen nach einem Zusammenhang mit der Philosophie der Institution zu fragen – wie das bei kirchlichen Einrichtungen obligatorisch geschieht.

Dabei hatte die Odenwaldschule auf ihrer Heimseite sogar selber einen entsprechenden Hinweis gegeben – in Form eines sinnigen Zitates des Reformpädagogen Hartmut von Hentig, des langjährigen Homo-Lebensgefährten des pädophilen Schulleiters:

„Endlich die Schule, die Rousseau gefordert hat. Sie guckt auf die Kinder, sieht was sie brauchen, und sieht die Folgen dessen, was sie selbst tut.“

Ein prominenter Schüler der Odenwaldschule war übrigens Daniel Cohn-Bendit, der ebenfalls für seinen kinderschänderischen Umgang mit kindlicher Sexualität bekannt wurde.

In der Zeit des Nationalsozialismus lernte die deutsche Pornographin Beate Uhse († 2001) auf der Odenwaldschule national-sozialistische Biologie und Sexualhygiene.

Die NS-Pädagogen förderten damals schon eine entartete Sexualpädagogik sowie Promiskuität beim „Bund Deutscher Mädel“ – auch ‘Bubi Drück Mich’ genannt.