10:06:46 | Mittwoch, 10. März 2010
Ist der Vatikan von einer satanischen Sekte unterwandert? Ein bekannter römischer Exorzist und Medjugorje-Anhänger weiß Genaueres.

Das Buch: „Memorie di un esorcista“
(kreuz.net) Der bekannte römische Exorzist und Medjugorje- Anhänger, Pater Gabriele Amorth (85), hat
Neues und Altes über den Teufel berichtet.
Davon wußte das italienische Straßenmagazin ‘Panorama’
am 25. Februar.
Die Enthüllungen des Paters sind in einem Interview-Buch mit dem Vatikanisten Marco
Tosatti enthalten. Das Buch trägt den Titel „Erinnerungen eines Exorzisten“.
Pater Amorth weiß spektakuläre
Dinge: „Auch im Vatikan gibt es Mitglieder satanischer Sekten. Es handelt sich um Priester, Prälaten
und auch Kardinäle.“
Der Exorzist nennt die Quelle für diese sensationelle Information:
„Ich weiß
es von jenen, die in der Lage waren, mir darüber zu berichten, weil sie es direkt zu Gehör bekamen.
Das ist ferner auch etwas, das vom Teufel selber mehrmals unter Gehorsam während der Exorzismen »bezeugt«
wurde.“
Der Papst weiß esAuf die Frage, ob der Papst über die Existenz satanischer Sekten im Vatikan
im Bild sei, erklärt der Exorzist: „Natürlich wurde er informiert. Er tut was er kann. Das ist eine
schreckliche Angelegenheit.“
Als Deutscher komme der Papst aus einem Land, „das diesen Dingen eindeutig
ablehnend gegenübersteht“. In Deutschland gibt es – so Pater Amorth – praktisch keine Exorzisten.
Doch
der Geistliche unterstreicht, daß der Papst selber an das Phänomen glaubt.
Spektakuläre FälleDer
inzwischen laisierte vatikanische Erzbischof Emmanuel Milingo wurde nach Angaben von Pater Amorth – der
ihm freundschaftlich verbunden war – ein Opfer des „Rauchs des Satan“, der in die Kirche eingedrungen
ist:
„In seiner Lebensgeschichte gab es zweifellos den Einfluß des Teufels. Denn wenn Schuld vorliegt
und jemand aus der Bahn gerät, versucht der Teufel, uns in die Sünde fallen zu lassen, uns von Gott
und von der Kirche zu entfernen.“
In über 25 Jahren hat Pater Amorth mehr als 70.000 Teufelsaustreibungen
durchgeführt.
Der Geistliche berichtet auch über seine spektakulärsten Fälle.
Einer betraf eine
frisch verheiratete Frau, die von einem abgelehnten Liebhaber verwünscht wurde.
Ihr Haus wird von merkwürdigen
Erscheinungen heimgesucht. Die Frau begann, ununterbrochen Glas, Nägel, Gaze, Metallspangen und kleine
Objekte zu erbrechen.
Anschließend kamen Papierstücke aus ihrem Magen, die sich zu einem Bild fügten:
„Es handelte sich um ihre Photographie mit ihrem Hochzeitsdatum und der Angabe des Tages, an dem sie
aufgrund einer Blutung sterben würde.“
Pater Amorth erkannte darin das Zeichen einer tödlichen Verwünschung,
die er nur nach Dutzenden und sehr anstrengende Exorzismen vertreiben konnte.
Der Geist von Elvis Presley
Der Geistliche berichtet auch von Häusern, die von Geistern heimgesucht wurden oder von Besessenen,
die vor seinen Augen in der Luft schweben.
Er hat gesehen, wie sich der Geist von Elvis Presley in einen
Handaufleger verlagert hat.
Pater Amorth erklärt auch, daß verdammte Seelen Jugendliche in den Selbstmord
getrieben haben.
Der Pater kennt viele Namen des Teufels. Neben Satan oder Belzebuul nennt er die Namen
Zago, Astarot, Amodeo, Serpente, Alef, Namar, Alimai.
Er gibt auch Hinweise, wie man die teuflische Besessenheit
vermeiden kann.
Insbesondere mahnt er, sich von Horoskopen, den Lehren des New Age, von Zauberern und
Kartenlesern fernzuhalten.
Warnung vor der SchwiegermutterEine Gefahr kann sogar von der Schwiegermutter
ausgehen:
„Ich habe vielen Personen gesagt, nicht bei der Schwiegermutter zu essen und sie nicht einzuladen,
sondern ihr die Türe vor der Nase zuzuknallen“ – erklärt Pater Amorth.
Denn um von einem bösen Geist
besessen zu werden, reicht manchmal „ein Stück Torte, ein speziell zubereitetes Dessert oder ein Getränk,
das das Übel enthält.“
Auf diese Weise könne eine Schwiegermutter, die sich mit dem Okkultismus beschäftigt,
in der Lage sein, ein ganzen Leben zu ruinieren.