Dienstag, 26. April 2005 13:18
Eine kurze Geschichte von unendlicher Traurigkeit
Angela ist Mitte dreißig und besitzt bereits zwei Kinder. Ihr drittes wollte sie abtreiben lassen. Er war ein Junge. Trotz eines Vergiftungsversuches durch die Abtreiber kam er kerngesund zur Welt. Der Kleine bettelte um sein Leben. Das erweichte das Herz seiner Mutter. Sie flehte das Abtreibungskommando an.
(kreuz.net, Orlando) Angela ist eine alleinerziehende Mutter in Florida. Ihr drittes Kind ließ sie wegen scheinbar ausweglosen Umständen abtreiben. Der Kleine war fast sechs Monate alt. Die Tragödie des Kindes und seiner Mutter veröffentlichte der US-Onlinedienst ‘WorldNetDaily’ am gestrigen Montag.

Anfang April betrat die schwangere Angela einen Kinderschlachthof in Orlando. Orlando liegt im US-Bundesstaat Florida im Südosten der USA. Angela hatte keine Ahnung, was sie an diesem finsteren Ort des Grauens und der Grausamkeit erwarten würde.

Mutter Angela hatte sich für den Kinderschlachthof in Orlando entschieden. Man hatte ihr dort nämlich versichert, daß der Junge ohne Qualen getötet würde: „Ich wollte die Prozedur für meinen Sohn so schmerzlos wie möglich machen“, erzählt die geschändete Mutter. Das Abtreibungskommando habe ihr gesagt, daß man eine Nadel in das Herz des Kleinen stechen werde, um ihn zu vergiften. Das Kind werde dabei überhaupt nichts fühlen. Anschließend werde es Angela tot gebären.

Doch es kam anders.

Die Prozeduren zur Kindstötung wurden eingeleitet. Angela gebar. Da bemerkte sie plötzlich, daß sich ihre Totgeburt bewegte. Verzweifelt rief die erschrockene Mutter um Hilfe. Doch die Mitglieder des Abtreibungskommandos rührten sich nicht. „Er bewegte seinen rechten Fuß. Er schüttelte sich, als ob ihm kalt wäre. Ich schrie auf – doch niemand rührte sich“, erzählt Angela unter Tränen. Sie bat die kaltblütigen Abtreiber, die Ambulanz zu rufen. Keine Reaktion.

Angela streichelte ihrem kleinen Sohn über die Wange: „Ich berührte seinen kostbaren kleinen Kopf und sagte ihm immer wieder, daß ich ihn liebte, daß alles wieder gut werde, und daß er jetzt stark sein müsse.“ Die Nabelschnur baumelte noch am Bauch des Kindes. Angela wartete auf Hilfe. Doch alles blieb totenstill.

Schließlich suchte die Mutter selbst einen Weg, ihr Kind zu retten. Sie quälte sich in den Nebenraum, wo ihre Tasche mit dem Mobiltelefon lag. Sie rief ihre beste Freundin an: „Ich sagte ihr, daß mein Junge am Leben sei, daß uns niemand helfen wolle und daß sie sofort die Rettung rufen solle. Dann legte ich auf.“

Die Hilfe kam zu spät.

Der Kleine starb. Seine Mutter winselte. Das gnadenlose Abtreibungskommando schaute gefühllos und unbewegt auf die andere Seite.

„Nach einigen Minuten begriff ich, daß mein Kind gestorben war. Ich zog meinen Sohn an meine Brust, wiegte ihn, schüttelte ihn und betete. Ich konnte nicht aufhören zu weinen.“

Die Nacht der Verzweiflung tauchte die geschändete Mutter in tiefste Finsternis: „Es war so falsch, hierher zu kommen. Als ich das kleine Gesicht meines Kindes und seinen zarten Körper sah, wollte ich alles rückgängig machen.“

Jetzt, wo alles zu spät ist, überlegt sich Angela rechtliche Schritte gegen den Kinderschlachthof.
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