19:45:11 | Donnerstag, 8. April 2010
Ein jugendgefährdender deutscher Schmähfilm markiert eine neue, besonders geschmacklose Dimension auf der nach oben hin offenen Blasphemie-Skala.

Der Judaskuss des italienischen Malers Giotto di Bondone († 1337)
(kreuz.net) Pünktlich vor Ostern wird der antichristliche Schmähfilm „Judas & Jesus“ mit Preisen überhäuft.
Das kritisierten die evangelische ‘Kirchliche Sammlung um Bibel und Bekenntnis’ und das ‘Forums Deutscher
Katholiken’ in einer Medienaussendung.
Das Urteil der beiden Organisationen: „Der Zeichentrickfilm ist
dabei fern ab jedes guten Geschmacks und in jeder Beziehung blasphemisch.“
Die Aussendung zitiert die
‘Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen’:
„Der Animationsfilm »Judas & Jesus« markiert
eine neue, besonders geschmacklose Dimension auf der nach oben hin offenen Blasphemie-Skala.“
Das sind
sich Christen in Deutschland – so die Aussendung – mittlerweile gewohnt:
„Daß jedoch ausgerechnet der
Bundesbeauftragte für Kultur und Medien derartigen Unflat fördert, ist unerträglich“ – erklären die
Vorsitzenden des ‘Forums Deutscher Katholiken’, Professor Hubert Gindert und der ‘Kirchliche Sammlung
um Bibel und Bekenntnis’, Andreas Späth:
„Während man seitens von Regierungsorganisationen anderen
Religionen mitunter übergehörigen Respekt erweist, zeigt diese Förderung auch durch das ‘Medienboard
Berlin-Brandenburg’ einmal mehr, mit welch furchtbarer Aggressivität die eigene Kultur zerstört und
der christliche Glaube verunglimpft werden soll.“
Die beiden Organisationen fordern die deutsche Regierung
und die beteiligten Regierungsbehörden des Medienboards auf, „sich unmißverständlich von diesem Film
zu distanzieren, jede Förderung dieses Projektes einzustellen und umgehend eine Indizierung als jugendgefährdend
zu veranlassen.“
„Die Förderung durch einen führenden CDU-Politiker und studierten Pädagogen beweist
aufs neue die bittere Notwendigkeit des ‘Arbeitskreises Engagierter Katholiken’ und der Aktion ‘Den Linkstrend
stoppen’, sowie ein gesellschaftspolitisches Zusammenstehen aller ernsten Christen über die Konfessionsgrenzen
hinweg.“
Bei dem CDU-Politiker handelt es sich um den ehemaligen Lehrer Bernd Neumann (68), der seit
2005 Staatsminister bei der Bundeskanzlerin und Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien
ist.