Blasphemie
Staatlich geförderte Gewalt gegen den christlichen Glauben
Ein jugendgefährdender deutscher Schmähfilm markiert eine neue, besonders geschmacklose Dimension auf der nach oben hin offenen Blasphemie-Skala.
Der Judaskuss des italienischen Malers Giotto di Bondone (†1337)
Der Judaskuss des italienischen Malers Giotto di Bondone († 1337)
(kreuz.net) Pünktlich vor Ostern wird der antichristliche Schmähfilm „Judas & Jesus“ mit Preisen überhäuft.

Das kritisierten die evangelische ‘Kirchliche Sammlung um Bibel und Bekenntnis’ und das ‘Forums Deutscher Katholiken’ in einer Medienaussendung.

Das Urteil der beiden Organisationen: „Der Zeichentrickfilm ist dabei fern ab jedes guten Geschmacks und in jeder Beziehung blasphemisch.“

Die Aussendung zitiert die ‘Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen’:

„Der Animationsfilm »Judas & Jesus« markiert eine neue, besonders geschmacklose Dimension auf der nach oben hin offenen Blasphemie-Skala.“

Das sind sich Christen in Deutschland – so die Aussendung – mittlerweile gewohnt:

„Daß jedoch ausgerechnet der Bundesbeauftragte für Kultur und Medien derartigen Unflat fördert, ist unerträglich“ – erklären die Vorsitzenden des ‘Forums Deutscher Katholiken’, Professor Hubert Gindert und der ‘Kirchliche Sammlung um Bibel und Bekenntnis’, Andreas Späth:

„Während man seitens von Regierungsorganisationen anderen Religionen mitunter übergehörigen Respekt erweist, zeigt diese Förderung auch durch das ‘Medienboard Berlin-Brandenburg’ einmal mehr, mit welch furchtbarer Aggressivität die eigene Kultur zerstört und der christliche Glaube verunglimpft werden soll.“

Die beiden Organisationen fordern die deutsche Regierung und die beteiligten Regierungsbehörden des Medienboards auf, „sich unmißverständlich von diesem Film zu distanzieren, jede Förderung dieses Projektes einzustellen und umgehend eine Indizierung als jugendgefährdend zu veranlassen.“

„Die Förderung durch einen führenden CDU-Politiker und studierten Pädagogen beweist aufs neue die bittere Notwendigkeit des ‘Arbeitskreises Engagierter Katholiken’ und der Aktion ‘Den Linkstrend stoppen’, sowie ein gesellschaftspolitisches Zusammenstehen aller ernsten Christen über die Konfessionsgrenzen hinweg.“

Bei dem CDU-Politiker handelt es sich um den ehemaligen Lehrer Bernd Neumann (68), der seit 2005 Staatsminister bei der Bundeskanzlerin und Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien ist.