Zölibat
Erzbischof von Bamberg fordert Priesterehe
Der altliberale Erzbischof von Bamberg nennt sich einen „katholischen 68er“ und verkauft vor einem deutschen Kirchenkampf- Magazin seine Ladenhüter.
Erzbischof Ludwig Schick
Erzbischof Ludwig Schick
© Pressefoto Erzbischof Ludwig Schick
(kreuz.net, Bamberg) Erzbischof Ludwig Schick (60) von Bamberg hat sich im Gespräch mit dem dankbaren Kirchenkampf- Straßenmagazin ‘Spiegel’ gegen den Zölibat gestellt:

„Ich wäre dafür, daß man darüber nachdenkt“ – sagte der Erzbischof laut einem Vorabbericht auf ‘Spiegel Online’.

Mons. Schick wünscht sich den Zölibat nur für Bischöfe, Ordensleute und – Zitat – „Domkapitulare“.

Angesichts der Medienhetze um in der Kirche seltene Homo-Schändungen fordert der Erzbischof nebelhaft eine insgesamt „offenere“ Kirche.

Erzbischof Ludwig Schick von Bamberg
Erzbischof Ludwig Schick von Bamberg
© Pressefoto Erzbischof Ludwig Schick
Dazu gehöre mehr Verantwortung für die Laien: „Sie müssen von den Amtsträgern mehr einbezogen und gehört werden. Und sie müssen mehr in Entscheidungsgremien mitwirken.“

Schon seit Jahren sind die kirchlichen Beratungs- und Entscheidungsorgane aufgrund des Autoritätsverlustes der Hierarchie wirkungslos.

Es müsse „in den Bistumsleitungen und sicherlich auch auf Weltkirchenebene mehr geschehen.“

Ferner sollten „Frauen mehr in der Kirche mitwirken, und zwar in der Pastorale als Gemeindereferentinnen und Pastoralreferentinnen – aber auch in unseren Leitungsgremien“.

Laut dem Vorabbericht auf ‘Spiegel Online’ beschreibt sich der altliberale Erzbischof selber als „katholischer 68er“.

Von „konservativen“ Mitbrüdern fordert er einen Kurswechsel:

„Es hat in der Kirche auch Rückschritte gegeben. Es gab Verfestigungen und Verkrustungen, Angst vor der bösen Welt.“

Altliberale benützen gerne solche Formulierung, um ihren Gleichschritt mit kirchenfeindlichen Kräften zu rechtfertigen.

Die beiden Kirchenflügel – Neokonservative und Altliberale – sollten miteinander Gespräche führen – fordert der Erzbischof auch.

In den letzten Jahren habe es zuwenig Dialog gegeben. Den „müssen wir wiederaufnehmen“.