11:55:23 | Samstag, 8. Mai 2010
Der altliberale Erzbischof von Bamberg nennt sich einen „katholischen 68er“ und verkauft vor einem deutschen Kirchenkampf- Magazin seine Ladenhüter.

Erzbischof Ludwig Schick
© Pressefoto Erzbischof Ludwig Schick(kreuz.net, Bamberg) Erzbischof Ludwig Schick (60) von Bamberg hat sich im Gespräch mit dem dankbaren
Kirchenkampf- Straßenmagazin ‘Spiegel’ gegen den Zölibat gestellt:
„Ich wäre dafür, daß man darüber
nachdenkt“ – sagte der Erzbischof laut einem Vorabbericht auf ‘Spiegel Online’.
Mons. Schick wünscht
sich den Zölibat nur für Bischöfe, Ordensleute und – Zitat – „Domkapitulare“.
Angesichts der Medienhetze
um in der Kirche seltene Homo-Schändungen fordert der Erzbischof nebelhaft eine insgesamt „offenere“
Kirche.

Erzbischof Ludwig Schick von Bamberg
© Pressefoto Erzbischof Ludwig SchickDazu gehöre mehr Verantwortung für die Laien: „Sie müssen von den Amtsträgern mehr einbezogen
und gehört werden. Und sie müssen mehr in Entscheidungsgremien mitwirken.“
Schon seit Jahren sind die
kirchlichen Beratungs- und Entscheidungsorgane aufgrund des Autoritätsverlustes der Hierarchie wirkungslos.
Es müsse „in den Bistumsleitungen und sicherlich auch auf Weltkirchenebene mehr geschehen.“
Ferner
sollten „Frauen mehr in der Kirche mitwirken, und zwar in der Pastorale als Gemeindereferentinnen und
Pastoralreferentinnen – aber auch in unseren Leitungsgremien“.
Laut dem Vorabbericht auf ‘Spiegel Online’
beschreibt sich der altliberale Erzbischof selber als „katholischer 68er“.
Von „konservativen“ Mitbrüdern
fordert er einen Kurswechsel:
„Es hat in der Kirche auch Rückschritte gegeben. Es gab Verfestigungen
und Verkrustungen, Angst vor der bösen Welt.“
Altliberale benützen gerne solche Formulierung, um ihren
Gleichschritt mit kirchenfeindlichen Kräften zu rechtfertigen.
Die beiden Kirchenflügel – Neokonservative
und Altliberale – sollten miteinander Gespräche führen – fordert der Erzbischof auch.
In den letzten
Jahren habe es zuwenig Dialog gegeben. Den „müssen wir wiederaufnehmen“.