13:02:50 | Montag, 17. Mai 2010
Margot Käßmann hat erneut eine rote Ampel überfahren – diesmal aber nüchtern. Dafür waren die katholischen Bischöfe vom Zeitgeist besoffen.

Fahnen am ‘Ökumenischen Kirchentag’ in München
© X, CC(kreuz.net) Der ‘Ökumenischen Kirchentag’ in München war ein „Parteitag des Zeitgeistes“.
Das stellte
Prälat Wilhelm Imkamp von Maria Vesperbild in seiner Predigt für Wallfahrer der Regensburger ‘
Marianischen
Frauencongregation’ fest.
Das berichtete die Regionalzeitung ‘Augsburger Allgemeine’ heute.
Präfektin
der über hundertköpfigen ‘Frauencongregation’ ist die Regensburger Fürstin Gloria von Thurn und Taxis.
Der Kirchentag sei eine „Veranstaltung des Triumphes der Unmoral“.
Der Prälat spielte damit laut der
‘Augsburger Allgemeinen’ auf den Auftritt der Alkoholikerin und kurzzeitigen protestantischen Ratsvorsitzenden
Margot Käßmann am Freitag im Münchner Liebfrauendom an.
Frau Käßmann hatte dort die Anti-Kinder-Pille
zur Freude der schwerreichen Pharmaindustrie als „Geschenk Gottes“ bezeichnet.
Damit habe Frau Käßmann –
so Prälat Imkamp – „neuerlich eine rote Ampel überfahren – diesmal aber nüchtern“. Das sei noch schlimmer.
Ferner kritisierte Prälat Imkamp, daß der satanische Kirchentag den vom Christentum abgefallenen Schweizer
Priester Hans Küng ein Podium bot.
Der Prälat wandte sich auch gegen „wankelmütige Bischöfe“, die
den Zölibat als Ursache der seltenen kirchlichen Mißbrauchsfälle hinstellten.
Den Bischof von Regensburg,
Mons. Gerhard Ludwig Müller, sieht Prälat Imkamp dagegen als „Glücksfall“.
Zu den gegenwärtig heftigen
Medienattacken gegen die Kirche sagte der Prälat, daß das Kirchenschiff momentan in schwerer See fahre.
Seiner Ansicht nach meutern gegenwärtig „einige“ Matrosen.
Der Prälat empfahl, eine Wetterkerze zu
entzünden und der Gottesmutter zu vertrauen.