13:05:16 | Donnerstag, 1. Juli 2010
Der Papst segnet den altliberalen Sieg über Mons. Mixa und die Wahrheit ab
Fauler Frieden. Der Augsburger Fluchtbischof durfte heute eine knappe Stunde mit dem Papst plaudern. Danach erließ der Vatikan eine Vertuschungs-Stellungnahme. Der Text.
Der Heilige Vater hat am 1. Juli 2010 den emeritierten Bischof von Augsburg Mons. Walter Mixa in Audienz
empfangen.
Der Papst hatte mit Schreiben vom 4. Mai 2010 der Bitte des Bischofs um Entpflichtung von
seinen Ämtern als Oberhirte der Diözese Augsburg und als deutscher Militärbischof entsprochen.
Die
Endgültigkeit dieser Entscheidung wurde in der Audienz nochmals bestätigt.
Bischof Mixa
hat in aller Ehrlichkeit
und Demut sein Bekenntnis bekräftigt, daß er Fehler und Irrtümer begangen hat, die zu einem Vertrauensverlust
führten und den Rücktritt unvermeidlich werden ließen.
Bischof Mixa wird sich zu einer Zeit des Schweigens,
der Sammlung und des Gebets zurückziehen und nach einer Periode der Heilungen und der Versöhnung wie
andere emeritierte Bischöfe für Aufgaben der Seelsorge im Einvernehmen mit seinem Nachfolger zur Verfügung
stehen.
Bischof Mixa hat betont, daß er seinen bischöflichen Dienst immer gern und gewissenhaft zu
erfüllen sich mühte.
Er hat aber auch in aller Ehrlichkeit und Demut sein Bekenntnis bekräftigt, daß
er Fehler und Irrtümer begangen hat, die zu einem Vertrauensverlust führten und den Rücktritt unvermeidlich
werden ließen.
Er hat erneut für all seine Fehler um Verzeihung gebeten, bittet aber zu Recht auch
darum, daß man über seinen Fehlern das Gute, das er getan hat, nicht ganz vergessen möge.
Der Heilige
Vater hat die Hoffnung ausgedrückt, daß die Vergebungsbitte auf offene Ohren und Herzen stoße.
Nach
einer Zeit oft maßloser Polemik wünscht er sich Versöhnung, ein neues Sich-Annehmen in der Gesinnung
der Barmherzigkeit des Herrn und im gläubigen Sich-Anvertrauen an seine Führung.
Er bittet vor allem
auch die Mitbrüder im bischöflichen Amt, Bischof Mixa mehr als bisher ihre freundschaftliche Nähe,
ihr Verstehen und ihre Hilfe zur Findung der rechten Wege spüren zu lassen.
Alle Gläubigen der Diözese
Augsburg bittet der Papst, neu aufeinander zuzugehen und den Bischof offenen Herzens anzunehmen, den er
als Nachfolger von Bischof Mixa bestellen wird.
Die Welt wartet in einer Zeit der Gegensätze und der
Unsicherheit auf das gemeinsame Zeugnis der Christen, das sie von ihrer Begegnung mit dem auferstandenen
Herrn her zu geben vermögen und in dem sie einander wie der ganzen Gesellschaft helfen, den rechten Weg
in die Zukunft zu finden.