Dienstag, 17. Mai 2005 13:59
Seit Jahren benützen Homo-Militante in den USA die Pfingstmesse, um während der heiligen Kommunion Reklame für ihre Todsünde zu machen. Dieses Jahr entschloß sich ein Erzbischof zu einem zaghaften Widerstand. Ein anderer – ein Kardinal – tat sich keinen Zwang an.

Die Homo-Militanz sammelt sich am Pfingstsonntag vor der Kathedrale von St. Paul
(kreuz.net, St. Paul/ Minneapolis) Mit auffälligen bunten Schärpen treten sie während der Pfingstmesse
auf. Ihr Ziel: die Liturgie zu benützen, um für die Sünde Sodoms zu werben. Mons. Harry Flynn (72),
der Erzbischof von St. Paul/Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota, hat die Homo-Aktivisten bisher immer
gewähren lassen.
Minnesota befindet sich im Norden der USA an der Grenze zu Kanada.
Dieses Jahr konnte
der Vatikan Erzbischof Flynn dazu bewegen, Anweisungen zu geben, in seiner Erzdiözese dem Treiben ein
Ende zu setzen. Den 100 Homo-Aktivisten in der Kathedrale wurde die heilige Kommunion verweigert. Doch
Mons. Flynn erfand einen Ersatzritus.
Während der Pfingstmesse bat der zelebrierende Priester die anwesenden
Homo-Schleifenträger vor der Kommunionausteilung zum Altar. Die Demonstranten dürften – so erklärte
der Zelebrant – zwar nicht kommunizieren, würden aber einen Segen erhalten.
Dennoch blieben die gesegneten
Homo-Aktivisten als Zeichen des Protestes mit geöffneten, nach vorne gestreckten Händen in den Kirchenbänken
stehen.
Unter den Schärpenträgern befand sich auch eine Ordensschwester in Zivil. Sie sei gekommen,
um ihre Sympathie für die militanten Homosexuellen ausdrücken, meinte die Klosterfrau vor anwesenden
Journalisten: Deren homosexuelle Orientierung sei ein Geschenk Gottes so wie ihre Weiblichkeit ein Geschenk
sei.
In manchen Kirchen des Erzbistums wurde der Leib Christi wider die Anweisung von Mons. Flynn an
die militanten Homosexuellen gespendet. Der Sprecher der Erzdiözese gab am gestrigen Montag bekannt,
daß es keine Rügen oder gar Sanktionen geben werde: „Wir überprüfen nicht, wer dieses oder jenes macht,
und wer nicht.“
Was in einer katholischen Diözese zaghaft abgelehnt wird, ist in der anderen überhaupt
kein Problem. So hieß der Erzbischof von Los Angeles, Roger Kardinal Mahony, die militanten Homos in
seiner Kathedrale „herzlich willkommen“.
Der Pressesprecher der Erzdiözese schrieb dem Organisator der
Schärpen-Bewegung am Fatimafest sogar eine offizielle Einladung, die er mit „Lieber Joe“ einleitete.
Kardinal Roger Mahony habe die Gläubigen während vieler Jahre immer wieder aufgefordert, „unseren Brüdern
und Schwestern, die homosexuell oder lesbisch sind, respektvoll und aufnahmebereit zu begegnen.“
Der
Pressesprecher gab im Brief an den Homo-Aktivisten auch seinem Glauben Ausdruck, daß viele Pfarreien
der Erzdiözese Orte seien, wo sich die Menschen willkommen und aufgenommen fühlen, „unabhängig von
ihrer sexuellen Orientierung.“