16:03:35 | Freitag, 12. November 2004
Gomorrhismus
Österreichische Bundesbahnen im Kreuzfeuer einer militanten Homosexuellengruppe
Die ÖBB wehren sich gegen eine Instrumentalisierung der Eisenbahn durch eine militante Gruppe von Wiener Homosexuellen.
(kreuz.net, Wien) Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) sind ins Kreuzfeuer einer militanten Wiener
Homosexuellengruppe gekommen, weil die ÖBB sich weigerten, einen Eilzug von Passau nach Wien und einen
anderen Zug von Salzburg nach Innsbruck von Dezember 2004 bis Dezember 2005 nach dem Namen besagter Gruppe
von Homosexuellen zu benennen.
Kenner der Szene gehen davon aus, daß es die Wiener Homosexuellengruppe
weniger auf die Benennung der Züge als auf das riesige Medienspektakel und die Proteststürme abgesehen
hatte, welche durch eine erfolgreiche Benennung der Züge ausgelöst worden wären. Deren Werbeeffekt
hätte die Kosten einer Zugpatronanz um ein Vielfaches kompensiert. Man könne verstehen, daß sich die
ÖBB für eine solche Instrumentalisierung nicht habe hingeben wollen. Es sei darum irreführend, wenn
die Präsidentin der Gruppe, Bettina Nemeth, behaupte, ihr Verein hätte beabsichtigt, für diese Aktion
„tief in die Vereinstasche“ zu greifen.
In einer Medienaussendung reitet Frau Nemeth heftige und zum
Teil persönliche Angriffe gegen die Österreichischen Bundesbahnen: „Mit ihrer Haltung stehen die ÖBB-Manager
jedoch hoffnungslos am Abstellgleis. Die scheinen die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt zu haben: Mit
ihren Ansichten und Positionen können sie vielleicht noch im mittleren ÖBB-Management überleben, aber
zum EU-Kommissar brächten sie es damit nicht!“
Mit dieser Aussage spielte Frau Nemeth auf die Diskriminierung
des designierten EU-Kommissars, Rocco Buttiglione an, der kürzlich von linken EU-Fundamentalisten und
homosexuellen Propagandisten trotz nie bestrittener Fachkompetenzen zu einem Amtsverzicht als EU-Justizkommissar
gedrängt wurde.