Gomorrhismus
Österreichische Bundesbahnen im Kreuzfeuer einer militanten Homosexuellengruppe
Die ÖBB wehren sich gegen eine Instrumentalisierung der Eisenbahn durch eine militante Gruppe von Wiener Homosexuellen.
(kreuz.net, Wien) Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) sind ins Kreuzfeuer einer militanten Wiener Homosexuellengruppe gekommen, weil die ÖBB sich weigerten, einen Eilzug von Passau nach Wien und einen anderen Zug von Salzburg nach Innsbruck von Dezember 2004 bis Dezember 2005 nach dem Namen besagter Gruppe von Homosexuellen zu benennen.

Kenner der Szene gehen davon aus, daß es die Wiener Homosexuellengruppe weniger auf die Benennung der Züge als auf das riesige Medienspektakel und die Proteststürme abgesehen hatte, welche durch eine erfolgreiche Benennung der Züge ausgelöst worden wären. Deren Werbeeffekt hätte die Kosten einer Zugpatronanz um ein Vielfaches kompensiert. Man könne verstehen, daß sich die ÖBB für eine solche Instrumentalisierung nicht habe hingeben wollen. Es sei darum irreführend, wenn die Präsidentin der Gruppe, Bettina Nemeth, behaupte, ihr Verein hätte beabsichtigt, für diese Aktion „tief in die Vereinstasche“ zu greifen.

In einer Medienaussendung reitet Frau Nemeth heftige und zum Teil persönliche Angriffe gegen die Österreichischen Bundesbahnen: „Mit ihrer Haltung stehen die ÖBB-Manager jedoch hoffnungslos am Abstellgleis. Die scheinen die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt zu haben: Mit ihren Ansichten und Positionen können sie vielleicht noch im mittleren ÖBB-Management überleben, aber zum EU-Kommissar brächten sie es damit nicht!“

Mit dieser Aussage spielte Frau Nemeth auf die Diskriminierung des designierten EU-Kommissars, Rocco Buttiglione an, der kürzlich von linken EU-Fundamentalisten und homosexuellen Propagandisten trotz nie bestrittener Fachkompetenzen zu einem Amtsverzicht als EU-Justizkommissar gedrängt wurde.