Donnerstag, 30. Juni 2005 15:23
Spanien hat die Familie zu Grabe getragen
Das spanische Parlament hat heute erwartungsgemäß ein Gesetz zur staatlichen Anerkennung des Homo-Konkubinats mit Adoptionsrecht verabschiedet. Einige Stimmen wollen Teile des neuen Gesetzes auch auf das Tierreich ausdehnen.
Links: Eine Ordensfrau unter weit mehr als 1 Million spanischer Demonstranten gegen das staatlich anerkannte Homo-Konkubinat
Links: Eine Ordensfrau unter weit mehr als 1 Million spanischer Demonstranten gegen das staatlich anerkannte Homo-Konkubinat
(kreuz.net, Madrid) Spanien anerkannte heute als viertes Land der Welt das Homo-Konkubinat. Mit 187 zu 147 Stimmen und vier Enthaltungen nahm das Parlament das Homo-Gesetz an.

Der Senat hatte die Vorlage letzte Woche abgelehnt. Wegen der lediglich beratenden Rolle dieser zweiten Kammer konnte das spanische Unterhaus das familienfeindliche Gesetz in zweiter Lesung ungehindert verabschieden.

Homo-Ideologen gibt das neue Gesetz auch das Recht, Kinder zu adoptieren.

Das Gesetz soll noch im Juli in Kraft treten. Es muß nur noch als Zusatzparagraph zum Familienstandsgesetz im Staatsanzeiger veröffentlicht werden.

Nach Informationen des ‘Britischen Rundfunks’ haben landesweit nur etwa 5000 Männer und Frauen angekündigt, ihre unzüchtige Lebensform staatlich anerkennen zu lassen.

Bisher stellen bereits die Niederlande, Belgien, die Schweiz und Kanada gleichgeschlechtliche Unzüchtige rechtlich den Eheleuten gleich.

Die offizielle Privilegierung von Homosexuellen ist in Spanien heftig umstritten.

Bis heute bleibt die Frage unbeantwortet, welche Gründe der Staat besitzt, um ein Homo-Konkubinat einer anderen menschlichen Gemeinschaft gegenüber zu privilegieren und dafür sogar eine Rechtsungleichheit zu schaffen.

Vor weniger als zwei Wochen demonstrierten weit über eine Million Menschen – darunter zwanzig Bischöfe – gegen die staatliche Anerkennung des Homo-Konkubinats mit Adoptionsrecht.

Erst gestern gab eine kirchliche Bürgerinitiative 600.000 gesammelte Unterschriften gegen das Gesetz ab.

Die Kirche appellierte auch an den spanischen König, das Gesetz nicht zu unterzeichnen. Dieser lehnte den Schritt jedoch ab.

Die sozialistische Regierung versuchte zu beschwichtigen.

Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero glaubt, daß Spanien mit dem ungerechten und diskriminierenden Gesetz zu einem Symbol der Toleranz werde:

„Unser Land geht mit gesetzlicher Zustimmung einen weiteren Schritt auf der Straße der Freiheit und der Toleranz“ – behauptete der Sozialist.

„Unser Land geht mit gesetzlicher Zustimmung einen weiteren Schritt auf der Straße des gesellschaftlichen Zusammenbruchs“ – kommentierte eine baskische Zeitung den Premierminister.

Die Brücke, über die Zapatero fahre, sei schon am Einstürzen. Sie münde in den Sumpf einer vorsintflutlichen Anarchie: „Eine zivilisierte Gesellschaft kann nicht plötzlich auf den Gedanken kommen, ihren Zukunftsträger ‘Kind’ in die Hände von sexuell kranken Menschen zu geben.“

Wenn ein Mann aussehen will wie eine Frau, tänzelt wie eine Frau oder gar glaubt, eine Frau zu sein, sei das sein eigenes Problem: „Aber wenn man diese Krankheit gesund redet, fördert und gesetzlich untermauert, erfaßt es einem Krebsgeschwür gleich den ganzen staatlichen Organismus.“

Ein kleiner Tierschutzverein aus Südspanien erhofft sich vom neuen Gesetz neue Perspektiven. Schon vor zwei Wochen bat er in Anlehnung an das Homo-Gesetz um steuerliche Begünstigungen für Hundebesitzer:

„Wer selbst einen Hund besitzt, weiß: Die Beziehung zwischen Herrchen und Hündchen ist so innig, daß sie die Bezeichnung ‘Liebe’ redlich verdient.“

Das ungewöhnliche Ansuchen der Tierlobby verlief bisher im Sand. Die Kampagne steht jedoch erst am Anfang.

„Soeben hat das spanische Parlament die Fundamente unserer Gesellschaft eingeäschert. Familie R.I.P.“ – lautete der trockene Kommentar eines Mitglieds der bürgerlichen ‘Volkspartei’ nach Bekanntwerden des Homo-Beschlusses.
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