Samstag, 2. Juli 2005 13:56
Seit zehn Jahren stirbt Deutschland mit einem erweiterten Tötungsrecht für seine ungeborenen Kinder. Für die Sozialisten ist das ein „historischer Durchbruch“ – für Deutschland ein blutiger Einbruch in der Bevölkerungsentwicklung. Und die CDU?

(kreuz.net, Abtsteinach) Vor zehn Jahren beschloß der Bundestag eine Modifizierung des Paragraphs 218
im deutschen Strafgesetzbuch. Sie treibt die Entrechtung und Diskriminierung ungeborener Kinder weiter
voran.
Für die Bevölkerung des Landes bedeute das eine weitere brutale Dezimierung – erklärt der deutsche
Verein ‘Aktion Leben’ in einer Presseaussendung.
Selbst für die Kinderabtreiber sei es immer schwieriger,
die blutigen Konsequenzen des Tötungsparagraphen 218 zu verschleiern.
Um über die Folgen der Kinderabtreibung
und den Einbruch in den Bevölkerungszahlen hinwegzutäuschen, verwende man Begriffe wie „demographischer
Wandel“.
In Wahrheit aber sei ein ungeheuerlicher „Rückbau“ im Gang – erklärt die deutsche Lebensrechtsorganisation
‘Aktion Leben’.
„Rückbau“ sei nicht mehr nur ein Begriff, mit dem der Abriß von Plattenbauten aus der
Zeit der ehemaligen „DDR“ schmackhaft gemacht werden soll.
Ein offensichtlicher „Rückbau“ vollziehe
sich auch hinsichtlich der Einrichtungen, Infrastrukturen und des Sozialsystems der Bundesrepublik Deutschland:
„Die Kinder fehlen, wir überaltern dramatisch“. Die Nachkommenschaft wandert in die Mülltonnen der
Kinderschlachthöfe.
Dennoch behaupte die SPD-Schatzmeisterin Inge Wettig-Danielmeier angesichts dieses
zehnten Todestages allen Ernstes, daß sich die Reform des Paragraphen 218 als „tragfähig“ erwiesen habe
und sogar ein „Meilenstein“ und „historischer Durchbruch“ gewesen sei.
„Die CDU/CSU hingegen wäre gut
beraten“, so der Vorsitzende der Aktion Leben, Walter Ramm, „zu dieser historischen Leistung, der nicht
wenige Christdemokraten zugestimmt haben, zu schweigen“.