Dienstag, 26. Oktober 2004 19:13
Was haben der sozialistische österreichische Bundespräsident und die österreichischen Bischöfe gemeinsam? Sie unterstützen beide den Verein ‘Aktion Leben’, der in Sachen Lebensschutz längst vom Kurs des Lebens und der Kirche abgetrieben ist.

(kreuz.net, Wien) Der österreichische Bundespräsident und ehemalige Abgeordnete der SPÖ, Dr. Heinz
Fischer, drückte anläßlich des 50-jährigen Bestehens von ‘Aktion Leben Österreich’ seinen „Respekt
für den Idealismus der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Institution“ aus. Ebenso würdigte der
rote Bürgermeister Wiens, Dr. Michal Häupl, die ‘Aktion Leben Österreich’. Noch am 10. und 11. September
hatte Häupl als offizieller Vertreter der Stadt Wien einen internationalen Kongreß von Abtreibungsärzten
finanziell unterstützt. „Mit großer Freude“ schloß sich auch Kardinal Christoph Schönborn den Gratulanten
an: „Daß es die Aktion Leben nun schon 50 Jahre lang gibt, ist wirklich ein Segen.“
Finanziell unterstützt
durch die österreichische Bischofskonferenz, propagiert die ‘Aktion Leben’ auf ihrer Jugendseite www.aktionleben.at/jugendooe
frühabtreibende Verhütungsmittel und setzt sich für die Aufrechterhaltung der Fristenregelung ein,
die jährlich nach eigenen Angaben zwischen 84.000 -200.000 ungeborenen Kindern das Leben kostet.
Die
Fristenreglung ermöglicht in Österreich die straffreie Abtreibung innerhalb der ersten drei Monate und
sogar bis zur Geburt, wenn das Kind möglicherweise schwer behindert ist, eine Gefahr für die Gesundheit
der Mutter besteht oder die Mutter zum Zeitpunkt der Empfängnis unmündig, also unter 14 Jahre alt war.
(Anm. d. Red.: Aktion Leben Österreich steht in keiner Verbindung mit Aktion Leben Deutschland.)