Kinderabtreibung
Kinder abtreiben – bevor es zu spät ist
Großbritannien: Eine vom Staat geförderte lebensfeindliche Vereinigung hat hochschwangeren Frauen Abtreibungstermine in Spanien vermittelt. Dort finden sich Abtreibungen im achten Monat im Angebot.
(kreuz.net, London) Eine britische Allgemeinmedizinerin, Dr. Saroj Adlakha, hat gestanden, einer 18-jährigen Studentin und Mutter, die ein 31,5 Wochen altes Kind in ihrem Leib trug, einen Abtreibungstermin in Spanien organisiert zu haben. Auf den Rat der Britischen Abtreibungsorganisation BPAS hin verschaffte sie der Studentin einen Termin in der berüchtigten Genemedex-Klinik in Barcelona. Der Britische Schwangerschaftsberatungsdienst (BPAS) ist Großbritanniens größter Vermittler von Kinderabtreibungen. Er wird vom Nationalen Gesundheits-Service mit umgerechnet ungefähr 10 Millionen Euro pro Jahr unterstützt.

Der Fall wurde bereits letzten Monat durch verdeckte Ermittlungen des Sunday Telegraph bekannt. Die britische Zeitung berichtete damals, daß BPAS hochschwangere Frauen, bei denen die beginnende Mutterschaft ohne Komplikationen verlaufe, nach Barcelona zu Spätabtreibungen vermittle. Dabei ist die Kinderabtreibung in Spanien nach der vierundzwanzigsten Schwangerschaftswoche illegal.

Geständnisse kamen auch von einem Teil des spanischen Klinikpersonals. Die Papiere der Patientinnen seien so präpariert worden, um den Anschein zu geben, daß die Kinderabtreibungen legal durchgeführt worden seien. Dr. Adlakha bestätigte dies: „Das Personal notierte, daß das Kind bloß 22 Wochen alt und behindert sei.“

Nicht selten werden in Spanien acht Monate alte Föten abgetrieben. In diesen Fällen sind acht von zehn der abtreibenden Mütter nach Aussagen des Personals der Ginemedex-Klinik Britinnen. Die meisten von ihnen werden durch BPAS vermittelt.

Kinder, die mit 32 Wochen zur Welt kommen, haben eine Überlebenschance von 98 Prozent.