Donnerstag, 29. September 2005 15:39
Die Homo-Webseite ‘christlich- sicher- geborgen’ widmete kürzlich den Machern eines katholischen Nachrichtendienstes einen Artikel. Dabei erkundigten sich die Homos auch bei ‘kath.net’.

(kreuz.net) Das Internetportal ‘kreuz.net’ falle immer wieder durch seine „aggressive und polemisierende
Berichterstattung“ auf, meint die Homo-Webseite ‘christlich-sicher-geborgen.net’ in einem Artikel, der
am 9. September im Internet publiziert wurde.
Es gebe trotz Impressum nur Indizien, wer diese Seite „wirklich
betreibe“.
Auf Anfrage der Homo-Webseite bei der ‘kreuz.net’-Redaktion, wer laut dem Mediengesetz für
die deutschsprachige Internetseite verantwortlich zeichne, habe man folgende Antwort bekommen:
„Wir nehmen
an, daß Sie von einem deutschen Mediengesetz sprechen. kreuz.net unterliegt nicht diesem Gesetz. Für
weitere Informationen beachten Sie bitte unser Impressum.“
Im Impressum fand ‘christlich-sicher-geborgen’
ein „Sodalicium for ‘Religion and Information’“ mit Sitz in El Segundo, einem Vorort von Los Angeles im
US-Bundesstaat Kalifornien.
Die amerikanische Adresse habe sich nicht über den US Postal Service verifizieren
lassen.
Erfolgreicher war die Homo-Webseite bei ihren Nachforschungen über den Betreiber der Internetseite.
‘kreuz.net’ werde über die in Europa fast unbekannte Firma „GO DADDY SOFTWARE, INC.“ angemeldet und
über den Server des U.S.-Anbieters „Site5.com“ betrieben.
Auch der Email-Verkehr laufe – wie die Homo-Webseite
ausfindig machen konnte – über diese Domain.
Hier sei ‘kreuz.net’ in guter Gesellschaft.
Denn offenbar
nutzt auch die österreichische Internetseite ‘kath.net’ für Onlineauftritt und Email-Verkehr einen Server
von ‘Site5.com’.
Bei beiden Internetseiten seien keine natürlichen oder juristischen Personen im sogenannte
‘Whois-Verzeichnis’ eingetragen. Dieses Verzeichnis ist eine internationale Datenbank, in welche jeder
Betreiber einer Internet-Domain eingetragen wird.
Dann stößt ‘christlich-sicher-geborgen’ auf eine
besonders merkwürdige Tatsache. Die Seite ‘kreuz.net’ dürfte nämlich gar nicht erreichbar sein. Denn
im ‘Whois-Verzeichnis’ werde sie mit dem Eintrag: „Registrar Lock“ geführt.
Das bedeute – so die Homo-Webpage –,
daß ‘kreuz.net’ vom Inhaber aus dem Netz genommen wurde und nicht aktiv ist. So etwas geschehe normalerweise,
wenn Beschwerden über eine Seite eingehen und der Betreiber eine Seite sperrt.
„Allerdings entspricht
das nicht der Realität. Die Seite ist nach wie vor zu erreichen“, gibt die Homo-Webseite zu.
Man habe
auch das österreichische Nachrichtenportal „kath.net“ angefragt, ob es bestätigen könne, daß ‘kath.net’
das Internetportal ‘kreuz.net’ nicht betreibe oder irgendwie betreue.
Aber das katholische Linzer Nachrichtenportal
distanzierte sich vor den Sodomisten offiziell von ‘kreuz.net’:
„Wir betreiben es nicht und distanzieren
uns davon“, so Roland Biermeier von ‘kath.net’.
Auf die Frage, ob es Zufall sei, daß beide Internetseiten
beim wenig bekannten Provider ‘Site5.com’ gehostet würden, erklärte Biermeier:
„Das ist nicht unbedingt
Zufall, sondern mit großer Wahrscheinlichkeit gehören die Betreiber der genannten Page zu einem Personenkreis,
der einfach kath.net aufmerksam verfolgte und dann die guten Erfahrungen, die wir mit dem Server gemacht
hat, auch für die eigenen Zwecke verwendet hat.
Übrigens sind dort noch eine ganze Reihe von katholischen
Pages aus dem deutschen Sprachraum angesiedelt.“
„kreuz.net“ hat – so die Homo-Webpage – bis Redaktionsschluß
die Frage nicht beantwortet, wer für die Internetseite verantwortlich zeichne und ob die Seite von ‘kath.net’
betrieben werde.
Abschließend sei anzumerken, daß „der Eindruck entstehen könnte“, daß sich ‘kreuz.net’
hinter seinem Sitz in den USA versteckt und somit medienrechtlich für seine kontroverse Berichterstattung
nicht oder nur sehr schwer belangbar ist.
Die Frage, ob das von den Betreiber erwünscht ist, läßt
die Homo-Webseite unbeantwortet.
Sicher ist jedoch nach Ansicht der Homo-Webpage, „daß ‘kreuz.net’ mit
seinen Artikeln propagandistisch Stimmung macht und das nicht nur in der Frage der Homosexualität.“