Blasphemie
Religionsbeschmutzer schänden Unsere Liebe Frau von Flandern
Am letzten Samstag wurde in Brüssel das religionsfeindliche Stück „Unsere Frau von Flandern“ aufgeführt. Die Sache war den Veranstaltern offensichtlich nicht geheuer: Sie bestellten sicherheitshalber vier Autobusse mit Polizisten.
(kreuz.net) 150 friedliche Demonstranten – viele im Pensionistenalter – manifestierten gegen die empörende Aufführung, die im Flämischen Theater in Brüssel stattfand.

Um die vor dem Schauspielhaus anwesenden Menschen in Schach zu halten, fuhr der belgische Staat – wohl auf Anweisung des Theaters – vier Autobusse voller Polizisten an.

Das Stück in niederländischer Sprache mit dem Namen „Onze Lieve Vrouw van Vlaanderen“ wird vom Staat subventioniert und zieht – nach Angaben von Beobachtern – vor allem Besucher der Mittelschicht an.

Das Reklameplakat des antireligiösen Stückes zeigt die halbnackte Nachäffung einer Muttergottes-Darstellung. Rechts unten im Bild sieht man den flämischen Löwen.

Die Parodie sei im Zusammenhang mit bürgerlich-liberalen Schuldgefühlen zu verstehen, erklärte das katholische Internet-Tagebuch ‘cathcon’.

Die Katholiken, die vor dem Theater gegen Religionshaß und antichristlichen Rassismus protestierten, hielten Transparente mit der Aufschrift „Nein zur Blasphemie. Für die Ehre unserer Mutter“.

Aus Brüssel und ganz Belgien waren immerhin zwei Priester anwesend. Einer von ihnen betete den Rosenkranz vor.

Der Regisseur des blasphemischen Stückes ist ein gewisser Chokri Ben Chikha. Er bezeichnet sich als tunesischer Flame.

„Wir würden einem einheimischen Flamen nicht empfehlen, ein Plakat herzustellen, auf dem die Frauen von Mohammed halbnackt dargestellt sind“, erklärte der Chefredaktor der Internet-Publikation ‘The Brussels Journal’.

Das Hetzstück soll im Spätherbst und Frühling des nächsten Jahres in Flandern gezeigt werden.

Die Vereinigung ‘Belgien und Christentum’, die sich gegen antichristliche Ausbrüche zur Wehr setzt, hat die Angelegenheit ihren Rechtsanwälten übergeben.

Sie rief auch zu Protestschreiben an den Produzenten Frans Brood auf.

Protestaktion sind auch in der französischen Stadt Roubaix an der Grenze zu Belgien angekündigt. Dort soll das kirchenfeindliche Stück am 14. und 15. Dezember 2005 aufgeführt werden.