Freitag, 3. Dezember 2004 09:26
Besonders lustig ging es kürzlich im Salzburger Dom zu und her: Clowns mit roter Nase und weißem Kittel tummelten sich im Chor der Bischofskirche zusammen mit dem Erzbischof mit Mitra und weißem Kittel. Ein Riesenspaß.

(kreuz.net, Salzburg) „Lachen kennt keine Grenzen“, war das tiefsinnige Motto des Familiengottesdienstes,
das vom Hochlustigsten Erzbischof von Salzburg, Dr. Alois Kothgasser, und den „ClownDoctors Salzburg“
zelebriert wurde. Der Anlaß fand am Morgen des 16. Oktobers statt.
Nach Angaben des „Rupertusblatt“,
der Salzburger Diözesanzeitung, nahmen über 500 „Besucher“ an dem „bewegenden, fröhlichen“ Wortgottesdienst
teil. Einfaches Händereichen habe unter anderem dazu beigetragen, eine Brücke von Mensch zu Mensch zu
bauen.
Die Feier gipfelte in spontanem Applaus, als ein Vertreter der „ClownDoctors“ dem Erzbischof die
„rote Nase“ als Zeichen für Freude und Liebe im Umgang miteinander überreichte.
Rundume Begeisterung
auf den Kindergesichtern beim anschließenden Umtrunk auf dem Domplatz sei das Zeichen gewesen, daß man
dem Motto des Jugendgottesdienstes gerecht geworden sei.
Die „ClownDoctors Salzburg“ sind eine höchst
löbliche Einrichtung von Freiwilligen, die als Clown mit weißem Mantel und roten Nasen verkleidet kranke
Kinder in Spitälern besuchen und die kleinen Patienten, die sich nicht selten in einer traurigen Lebenslage
befinden, zum Lachen bringen.
Mit Bezug auf den Kindergottesdienst wiesen Kinderpsychologen allerdings
darauf hin, daß grenzenloses Lachen nicht ungefährlich sei. Es könne dazu führen, daß dem Kind vor
lauter Lachen das Lachen vergehe.
Die Anwesenheit von „ClownDoctors“ in der Kirche lasse zudem darauf
schließen, daß die Stimmung der Jugendlichen und Kinder im Haus Gottes inzwischen auf den Stimmungspegel
eines Kinderspitals abgesunken sei.

Erzbischof Kothgasser und die „ClownDoctors“ bei einem „bewegenden, fröhlichen“ Wortgottesdienst