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Der Papst auf Reisen + Homo-Ideologie gefährdet den Fortbestand der Zivilisation + Aufklärung gegen Diffamierung der Kirche + Moralische Konsequenzen aus der Flutwelle + Unheimlicher Verkaufserfolg
Der Papst auf Reisen

Vatikan. Zwischen März und Mai wird Papst Benedikt XVI. einige römische Pfarreien besuchen. Nach dem großen Festgottesdienst auf dem Petersplatz und dem Segen Urbi et Orbi wird er sich sogleich in die päpstliche Sommerresidenz Castelgandolfo 20 Kilometer südöstlich von Rom begeben. Im Mai ist der Polenbesuch und im Juli eine Reise nach Spanien geplant. Der Sommerurlaub ist wie letztes Jahr im Aosta-Tal vorgesehen. Im September und November stehen schließlich die Besuche in Bayern und in der Türkei auf dem päpstlichen Reiseplan.

Homo-Ideologie gefährdet den Fortbestand der Zivilisation

Deutschland. Eigentlich wollte der katholische polnische Staatspräsident Lech Kaczynski (56) in der Humboldt-Universität in Berlin nur zum Thema ‘Solidarisches Europa’ referieren. Doch einige gewaltbereite Homo-Ideologen stürmten den Saal. Die Polizei mußte eingreifen. Präsident Kaczynski warnte daraufhin vor einer Förderung der Homo-Kultur. Diese gefährde den Fortbestand der Zivilisation. Es gebe keinen Grund homosexuelle Haltungen zu fördern.

Aufklärung gegen Diffamierung der Kirche

USA. Die US- Bischofskonferenz hat eine Medienoffensive gestartet, um Irrtümer über die Ursprünge des Christentums auszuräumen. Anlaß dazu ist der Bestseller ‘The Da Vinci Code’ – zu Deutsch: ‘Das Sakrileg’ – von Dan Brown, der den christlichen Glauben und die Kirche auf übelste Weise diffamiert. Nun sind verschiedene Aufklärungsmaßnahmen geplant: ein einstündiger Dokumentarfilm über das Leben Jesu und das frühe Christentum, eine spezielle Webseite, sowie eine 16seitige Broschüre.

Moralische Konsequenzen aus der Flutwelle

Indonesien. Ein Parlamentsausschuß des südostasiatischen Inselstaates Indonesien berät derzeit über einen Gesetzesentwurf gegen den allgemeinen Sittenverfall. Das neue Gesetz soll Pornographie, Küssen in der Öffentlichkeit sowie das Zeigen entblößter Schultern und Beine mit bis zu zehn Jahren Gefängnis bestrafen. Der Vorsitzende des Parlamentsausschusses erklärte, daß der Tsunami im Dezember 2004 eine göttliche Warnung gewesen sei. Mit dem neuen Gesetz könnten solche Tragödien in Zukunft vielleicht vermieden werden. In Indonesien sind knapp 90 Prozent der Bevölkerung moslemisch. Ob das Gesetz wirklich durchgesetzt wird, ist eine andere Frage. Indonesien lebt vom Tourismus.

Unheimlicher Verkaufserfolg

Schweiz. In der Schweiz sind die Verkaufszahlen der ‘Kindertötungspille danach’ massiv in die Höhe geschnellt. Das berichtete das Verbrauchermagazin ‘ K-Tipp’. Im vergangenen Jahr sei das Kindergift rund 850.000 Mal verkauft worden. Das tödliche Präparat ist in der Schweiz seit Herbst 2002 rezeptfrei erhältlich. Im Jahr 2004 gingen 24.000 Giftpackungen über den Ladentisch. Dem Verbrauchermagazin zufolge haben Stichproben ergeben, daß die obligatorische Beratung in den Apotheken mangelhaft ist. In einem Fall hat sie überhaupt nicht stattgefunden.