17:42:37 | Freitag, 10. März 2006
Kinderschlachtung
Das Schlachtfeld, auf dem Deutschland endgültig verbluten wird
340 Menschen fallen in Deutschland täglich der Kinderabtreibung zum Opfer. Mit diesen Tötungen verabschiedet sich das deutsche Volk aus der Geschichte.
(kreuz.net, Münster) „Der gefährlichste Ort für Kinder bleibt auch für 2005 der Mutterleib, der Ort,
der eigentlich der geborgenste und sicherste sein sollte.“
So kommentierte Monika Hoffmann – Medienbeauftragte
der ‘Christdemokraten für das Leben’ – die neuesten Schock-Abtreibungszahlen.
Dabei seien die Zahlen
des Statistischen Bundesamtes nicht einmal umfassend.
„Nach Einschätzung des ‘Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung’
in Wiesbaden werden nur etwa 60 Prozent der durchgeführten Abtreibungen erfaßt.“
Die für das Jahr
2005 erfaßte Zahl der vorgeburtlichen Kindestötungen von 124.000 Opfern liege in Wirklichkeit fast doppelt
so hoch.
Besondere Aufmerksamkeit erweckt die Tatsache, daß das Statistische Bundesamt zwar die Zahl
der Abtreibungen für 2005 bekannt gibt, aber über die Zahl der Geburten keine Auskunft geben kann.
Erst dann läßt sich feststellen, ob die Quote der Abtreibungen von über 15 Prozent im Vergleich zu
den Geburten gesunken ist.
Der absolute Rückgang der Abtreibungszahlen um 4,3% gegenüber 2004 geht
sicher auch darauf zurück, daß – wegen der Abtreibung – inzwischen auch die Zahl der gebärfähigen
potentiellen Mütter zwischen 15 und 45 Jahren sinkt.
Unverändert ist die Höhe von über 97 Prozent
der Schwangerschaftsabbrüche nach der Beratungsregelung. Dies ist eine klare Aufforderung an die Bundesregierung,
endlich der vom Bundesverfassungsgericht angeordneten Nachbesserungspflicht des Gesetzes zum Schutz des
Menschen vor seiner Geburt nachzukommen.
„Die Regierung ist aufgerufen, dem Menschenrecht auf Leben der
ungeborenen Kinder Geltung zu verschaffen“, so Frau Hoffmann:
„Gleichzeitig werden damit auch die gesundheitlichen
Risiken für die Mütter eingeschränkt. Neue Studien haben erneut erwiesen, daß Frauen nach einer Abtreibung
ein erhöhtes Risiko besitzen, an Depressionen zu erkranken und bei späteren Schwangerschaften Fehlgeburten
zu erleiden.“
Das absolute Recht auf Leben der Ungeborenen braucht unermüdliche Unterstützung.
Initiativen
wie die „Offensive für das Leben“ vom Landesverband der ‘Jungen Union’ in Oldenburg sind deshalb dringend
notwendig.
Darin erklärt der Landeschef der ‘Jungen Union’, Ansgar Focke: „Oberste Priorität der Politik
muß es sein, das Leben zu verteidigen und werdenden Eltern mit allen Mitteln zu helfen.“
Die ‘Christdemokraten
für das Leben’ bilden eine Lebensrechtsinitiative innerhalb der CDU/CSU.