15:26:32 | Donnerstag, 16. März 2006
Der Homo-Propagandafilm ‘Brokeback Mountain’ präsentiert praktizierende Homosexuelle als bedauernswerte Opfer rückständiger religiöser Ignoranten. Von Dr. R. Winfield, Fachmann für Propaganda-Analyse.
(kreuz.net) Der kürzlich mit drei Oscars ausgezeichnete Homo-Film ‘Brokeback Mountain’ behandelt auch
ein Thema, das in unseren Tagen gerne aus dem Hut gezaubert wird: die „religiöse Intoleranz“.
Erinnern
wir uns. Die Hauptfiguren des Homo-Filmes, zwei natur- und freiheitsliebende Homo-Cowboys, sind draussen
auf den Anhöhen nahe bei Gott, während Kirchenleute Typen sind, die Höllenfeuer und Schwefel speien.
Der Film zeigt auch zwei schreckliche Morde, und der Zusammenhang wird dabei nicht übergangen: Es ist
die dargestellte Art religiösen Denkens, die zu solch blutigen Gewalttaten führt.
Die Unterstellung
ist die folgende, und darin besteht die wahre Kraft der Propaganda: Wenn man irgendwie dagegen ist, daß
zwei Männer „sich lieben“, dann muß man dafür sein, sie brutal zu ermorden.
Die wahre Kraft der Propaganda:
Wenn
man irgendwie dagegen ist, daß zwei Männer „sich lieben“, dann muß man dafür sein, sie brutal zu ermorden.
Ist klar wie diese Dinge auf subtile Weise unterstellt werden?
Das funktioniert nach dem gleichen Muster
wie: Wer nicht für die Kinderabtreibung ist, der muß ipso facto für die Ermordung der Abtreiber sein,
welche die Kindertötung vornehmen.
Das ist eine der Vorgangsweisen von Propaganda: die Reduzierung kritischer
Argumente auf laut hinausposaunte Slogans. So wird jede Diskussion aus der Welt geschafft. Dann wird eine
radikale Polarisierung der Meinung von Befürwortern und Gegnern durchgeführt.
Natürlich entspricht das genau der Methode jener, die Propaganda verkaufen und dafür
die hegelianische Dialektik gewählt haben, um dich und mich zu erobern.
Ich habe erwähnt, daß der
Homo-Sex im Film hingestellt wird, als ob er keine negativen Konsequenzen hätte. Man könnte gegen diese
Aussage einwenden: Was ist mit den gewaltsamen Todesfällen? Wie kann man sagen, daß es keine Konsequenzen
gibt?
Denken Sie noch einmal über den Film nach. Die Gewalt ist nicht als Resultat sexueller Handlungen
dargestellt, sondern eher als Ergebnis der Rückständigkeit verdunkelter Ignoranten, deren verurteilende
religiöse Intoleranz diese wundervollen Märtyrer umgebracht hat. Können Sie sehen, wie die Sache hier
angepackt wird?
Der Film predigt viel über den Geschlechtsverkehr. Das menschliche Bedürfnis dafür
wird offensichtlich nur noch von der Notwendigkeit überboten, Sauerstoff einzuatmen.
Die Lügen die
im Film über das Fischen erzählt werden, beweisen, daß Homo-Sex sogar noch wichtiger ist als Essen.
Natürlich hat Homo-Cowboy Jack Twist – der von Jake Gyllenhaal verkörpert wird – nachdem er seines
vitalen Bedürfnisses nach Homo-Sex beraubt wird, keine andere Wahl, als seine Frau und sein Kind zu verlassen,
und mexikanische Homo-Prostituierte aufzusuchen.
Als auch das ihm nicht ermöglicht, genügend „Männerliebe“
zu finden, ist er gezwungen, sein Niveau herunterzuschrauben und eine ehebrecherische Beziehung mit einer
Frau einzugehen, für die er nichts empfindet.
Das ist natürlich alles vollkommen zu rechtfertigen,
da die böse Gesellschaft den zwei Homo-Cowboys den totalen Zugang zueinander versperrt.