Montag, 20. März 2006 08:43
Einfach und arbeitsreich + Hauptaltar mit Axt beschädigt + Hinrichtung wegen Konversion? + 33jährige Ordensschwester erstochen + Heimvorteil
Einfach und arbeitsreichVatikan. Beim gestrigen Engel des Herrn auf dem Petersplatz erinnerte der Papst
an das Vorbild des Heiligen Josef. Benedikt XVI. rief die Gläubigen auf, „in aller Einfachheit und Bescheidenheit
die Aufgabe wahrzunehmen, die uns die göttliche Vorsehung zugedacht hat“. Im besonderen erwähnte der
Papst die Väter und Mütter: „Ich bete dafür, daß sie die Schönheit eines einfachen und arbeitsreichen
Lebens immer zu schätzen wissen und daß sie ihre eheliche Beziehung und die große und nicht einfache
Aufgabe der Erziehung mit Begeisterung wahrnehmen.“
Hauptaltar mit Axt beschädigtItalien. Ein 74jähriger
Mann hat am Samstag den Hauptaltar der großen römischen Basilika Santa Maria Maggiore beschädigt und
einen historischen Kerzenleuchter zertrümmert. Dies berichtete die ‘Katholische Nachrichtenagentur’ am
gestrigen Sonntag. Der Mann, der erst kürzlich aus einer psychiatrischen Klinik entlassen worden war,
stieg über die über die Absperrung im vorderen Teil der Basilika, zog eine Axt aus seiner Jackentasche
und begann auf den Altar einzuhacken. Ein Mesner und ein Kirchenbesucher konnten ihn dabei aufhalten.
Hinrichtung wegen Konversion?Afghanistan. Weil der 41jährige Afghane Abul Rahman mit seiner Konversion
zum Christentum den Islam beleidigt habe und gegen die Scharia verstoße, droht ihm die Todesstrafe. Dies
erklärte ein Richter aus der afghanischen Hauptstadt Kabul am gestrigen Sonntag der Nachrichtenagentur
‘AP’. Rahman war vor 16 Jahren während der Regierung der Taliban zum Christentum konvertiert. Seine Familie
klage ihn deswegen im Februar an.
33jährige Ordensschwester erstochenMolukken. In der Stadt Ambon
auf den Molukken wurde kürzlich eine 33jährige Schwester des Heiligen Herzen im Konventsgebäude von
einem Eindringling erstochen. Das berichtete der Nachrichtendienst ‘Fides’. Die Molukken sind eine Inselgruppe
im Osten von Indonesien. Die schwerverletzte Klosterfrau wurde von Mitschwestern gefunden und ins Spital
gebracht, wo sie verblutete. Von 1999-2002 gab es in Ambon schwere Unruhen zwischen Protestanten und Moslems,
bei denen 15.000 Menschen ums Leben kamen. Hintergrund war die große Armut.
Heimvorteil‘Der Standard’:
Ein warmherziger Katholik lügt nicht, schimpft nicht, verletzt und verspottet niemanden. Sie tun’s aber.
Reinhold Lopatka: Kennen Sie einen Menschen der noch nie gelogen hat? Ich muß nichts Unanständiges,
nichts Unehrenhaftes machen. Aber weil Ihnen das so wichtig erscheint: Wir Katholiken haben notfalls einen
großen Vorteil: Wir können ja beichten gehen.
Reinhold Lopatka ist österreichischer Nationalratsabgeordneter
und Generalsekretär der christdemokratischen ‘Österreichischen Volkspartei’.