15:57:13 | Montag, 13. Dezember 2004
Kinderschlachtung
Sozialdemordkraten.
Der Adventsparteitag der österreichischen Sozialdemokraten fordert den totalen Krieg gegen die ungeborenen Kinder. Die Lebensschutzorganisation „Jugend für das Leben“ warnt vor den real existierenden Sozialisten: „Nichts ist einer echt sozialdemokratischen Politik so konträr wie diese plumpe Forderung nach dem Recht des Stärkeren.“
(kreuz.net, Linz) An ihrem Adventsparteitag in Wien haben die österreichischen Sozialdemokraten die Kinderabtreibung
bis zur Geburt des Säuglings gefordert. Das verlangt ein einstimmiger Beschluß der SPÖ am 38. Parteitag.
Kritiker sprechen jetzt von „Sozialdemordkraten“.
Die Sozialdemokraten wollen die Abtreibung aus dem
Strafgesetzbuch herausstreichen und Schwangerschaften rechtlich wie eine Krankheit regeln.
Zum Beschluß
der SPÖ hat die österreichische Lebensschutzorganisation „Jugend für das Leben“ in einer Presseaussendung
von heute Stellung genommen: „Eine Streichung aus dem Strafgesetzbuch würde bedeuten, daß auch gesunde
Kinder legal bis zur Geburt abgetrieben werden könnten, die Schwangerschaft würde in die Kategorie ‘Krankheit’
eingestuft“, so die Presseaussendung.
Stolz erklärte die „Frauensprecherin der Sozialistischen Jugend“ ,
Stefanie Vasold, in einer Pressestellungnahme, daß die Forderung von den Sozialisten einstimmig angenommen
worden sei. Der Antrag sei von den Bundesparteifrauen auf dem Parteitag eingebracht worden.
Die SPÖ
fordert außerdem einstimmig, Abtreibungen müßten österreichweit kostenlos durchgeführt werden. Zur
Kostenlosigkeit der Kinderabtreibung meint „Jugend für das Leben“ mit Anspielung auf die Salzburger Landeshauptfrau
Burgstaller, welche im nächsten Januar die Abtreibung in ihrem Landeskrankenhaus durchdrücken möchte:
„Meinen Burgstaller und ihre Parteifreunde etwa, sie könnten ‘wohltätige’ Ärzte werben, die das allgemein
verhaßte Abtreibungsgeschäft ohne Bezahlung verrichten? Oder verfolgen sie eher die Absicht, Abtreibungen
vom Konto des Steuerzahlers abzubuchen?“
Diktatorisch übergangen würde die Bevölkerungsmehrheit, deren
Gewissen das Töten von Kindern sowohl vor als auch nach der Geburt absolut verbiete. Man würde die Bürger
zur Mitverantwortung zwingen für Handlungen, die sie als zutiefst menschenverachtend und widerrechtlich
empfänden, so die Presseaussendung von „Jugend für das Leben“.
„Jeder ehrliche Sozialdemokrat würde
sich für die Aussagen der Bundes-SPÖ in Grund und Boden schämen. Wo ist hier das ‘soziale’ Bewußtsein
und wo ist die ‘Demokratie’? Nichts ist einer echt sozialdemokratischen Politik so konträr wie diese
plumpe Forderung nach dem Recht des Stärkeren.“