Donnerstag, 6. April 2006 07:55
Zwei Gesichter + Müll und Chips in der Kirche + Die Großmutter mit dem Messer + Euthanasie für Jugendliche + Was sollen die vierzig Fastentage?
Zwei GesichterVatikan. Bei der Generalaudienz am gestrigen Mittwoch sprach Papst Benedikt XVI. über
die Liebe als Merkmal der Kirche: Die Kirche der Liebe sei zugleich auch die Kirche der Wahrheit – das
heißt der Treue zum Evangelium, das der Herr den Seinen anvertraut hat. Wahrheit und Liebe seien die
zwei Gesichter ein und derselben Gabe, die von Gott komme und durch den apostolischen Dienst in der Kirche
bewahrt und weitergegeben werde.
Müll und Chips in der KircheÖsterreich. In der österreichisch-schweizerischen
Grenzstadt Hohenems wurde am Donnerstag vor einer Woche die Pfarrkirche St. Karl Borromäus verwüstet.
Die – vermutlich jugendlichen – Vandalen beschädigten Wände und Türen durch Fußtritte. In der Kirche
waren Müll und Chips verstreut, die Gesangbücher wurden mit unsittlichen und diffamierenden Aussagen
verschmiert.
Die Großmutter mit dem MesserUSA. Einmal oder zweimal im Monat steigt eine 70jährige
Großmutter aus Minneapolis im Bundesstaat Minnesota ins Flugzeug, um nach Sioux Fall, in die Hauptstadt
Süd Dakotas zu fliegen. Dort schlachtet sie nach Angaben des Fernsehsenders ‘CNN’ ungeborene Menschen.
In Süd Dakota gibt es nur eine einzige Anstalt, die Kinderabtreibungen anbietet. Doch die Tötungsstätte
findet keine Einheimischen, die sich für dieses blutige Geschäft dingen lassen. Wenn nichts dazwischen
kommt, wird
dem Spuk der Kinderabtreibung in Süd Dakota bis zum Sommer ein Ende bereitet.
Euthanasie
für JugendlicheBelgien. Die flämischen Sozialisten wollen in Belgien die Möglichkeit bekommen, Minderjährige
legal euthanasieren zu können. Ein entsprechender Gesetzesentwurf wurde bereits eingebracht. Das berichtete
das ‘Deutsche Ärzteblatt’ am Dienstag. Die Hilflosentötung für Erwachsene ist in Belgien seit 2002
legalisiert.
Was sollen die vierzig Fastentage?„Die vierzig Fastentage sollen als eine Erinnerung an
die Lebensweise und die Lehren unseres Herrn gehalten werden.“
Aus der Didaskalia Apostolorum, einer
syrischen Kirchenordnung aus dem 3. Jahrhundert.