Dienstag, 14. Dezember 2004 16:38
25. Jahrestages des Todes von Erzbischof Fulton Sheen
Zu seinen Lebtagen war Erzbischof Fulton Sheen ein legendärer Prediger. Die Bücher, die er geschrieben hat, sind auch heute noch eine Fundgrube geistlicher Weisheit. Ein echter Geheimtip.
(kreuz.net, New York) Am vergangenen 9. Dezember versammelten sich Familienmitglieder und Freunde von Erzbischof Fulton J. Sheen in der Kathedrale der Erzdiözese New York (USA) zu einer Gedenkmesse zum Anlaß des 25. Todestages des Erzbischofs.

Zu seinen Lebtagen war der Erzbischof ein landesweit bekannter Prediger, der unter Katholiken und Nichtkatholiken viele begeisterte Zuhörer fand. Der spätere Erzbischof wurde zuerst berühmt durch seine Radioübertragungen „Die katholische Stunde“.

Von 1950-1966 war er Direktor für die US-amerikanische Sektion der „Gesellschaft für die Verbreitung des Glaubens“. In dieser Zeit war Sheen auch als Fernsehprediger zu sehen.

Mit seinen Fernsehansprachen fegte er die amerikanischen Straßen leer.

Die „Gesellschaft für die Verbreitung des Glaubens“ ist eine internationale Vereinigung, die durch Gebet und Almosen den katholischen Missionaren, die in heidnischen oder nicht-katholischen Ländern arbeiten, beisteht.

Von 1966-1969 war Fulton Sheen Bischof von Rochester. Bei seinem Rücktritt als Diözesanbischof wurde ihm der persönliche Titel eines Erzbischofs verliehen. Erzbischof Sheen kehrte nach New York zurück, wo er starb und wo er auch begraben liegt.

Gegenwärtig ist ein Prozeß im Gang, um Erzbischof Fulton Sheen als „Diener Gottes“ zu erklären. Das ist der erste Schritt zur Seligsprechung.
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