Freitag, 28. April 2006 18:10
Warum sind Homo-Seelsorger problematisch?
„Es ist gut, die Dinge beim Namen zu nennen, denn die Augen müssen geöffnet werden, auch die Augen jener, die es bevorzugen würden, nichts zu sehen.“ Von Dr. Gerard J. M. van den Aardweg, Psychologe und Experte in Fragen der Homosexualität.
(kreuz.net) Hartgesottene Homo-Typen besitzen manchmal ein besonderes Charisma, hohe gesellschaftliche oder kirchliche Positionen zu erreichen.

Auch innerhalb der Kirche bilden Männer, die ihre homosexuellen Tendenzen nicht bekämpfen, oft kleinere oder größere Netzwerke und Cliquen. Mitglieder solcher Gruppen spielen einander in Sachen Privilegien und Positionen in die Hände.

Vor über einem Jahr beschrieb Pater Stefan Kiechle S.J., ein Novizenmeister der Jesuiten in Nürnberg, seine diesbezüglichen Erfahrungen.

Pater Kiechle erklärte, daß in verschiedenen deutschen Priesterseminaren und Ordensgemeinschaften „homosexuelle Hierarchien“ existieren, die – wie alle lichtscheuen exklusiven Zirkel – im Untergrund arbeiten und andere Mitglieder der Gemeinschaft von sich abhängig machen.

Das sind Geschwüre, welche die Gemeinschaft schädigen, normale Männer abstoßen oder sie gar aus ihrer Mitte vertreiben.

Was Pater Kiechle offen beim Namen nannte, ist trotz einiger jüngst ergriffener Maßnahmen nach wie vor aktuell. Ich kann hinzufügen, daß die Lage in einigen europäischen Klöstern nach zuverlässigen Informationen ziemlich ähnlich ist.

Es gibt Diözesen, wo versteckte homosexuelle Netzwerke Ernennungen und Personalentscheidungen beeinflussen. Und die Entfernung vereinzelter Elemente aus ihren Positionen bedeutet nicht immer, daß die betroffenen Strukturen genügend gereinigt worden sind.

Der amerikanisch-brasilianische Priester Gino Nasini promovierte im Jahr 2001 in Pastoralpsychologie über Verhaltensweisen von homosexuell aktiven Priestern.

Seine Beobachtungen hätten auch in Europa gesammelt werden können.

„Gewöhnlich“ – so ein von Nasini zitierter brasilianischer Priester und Psychologe – „werden homosexuell orientierte Seelsorger von ihren Kollegen als intelligent, sehr kreativ und effektiv beschrieben. Sie verstehen es, Leute zu beeindrucken und ihre Umgebung zu gewinnen, weil sie meist sympathisch und galant sind.

Auf der anderen Seite arbeiten sie oft auf eine schräge Art, selten ohne versteckte Absichten. Ihre innere Unzufriedenheit, ihre emotionalen Frustrationen und ihr Mangel an Selbstbeherrschung sind offensichtlich. Durch ihr Sexualverhalten suchen sie eine seelische Leere zu füllen.“

Nasini faßt zusammen:

„Sie beeindrucken die Leute durch eine spirituelle Art sowie durch eine weibliche Gestik und einer Tendenz zur Passivität.“

„Sie sind gut informiert und sehr einflußreich. Eifrig bemühen sie sich, den Verantwortungsträgern zu schmeicheln, Rollen zu spielen und den Leuten etwas vorzumachen.

Ein Geistlicher berichtete von seiner Erfahrung, daß homosexuelle Verhaltensweisen unter Priestern oft Formen der Aggression, der Faulheit und des pharisäischen Verhaltens annehmen. Man findet das Phänomen auch bei Bischöfen.“

Nasini zählt als weitere häufige homosexuelle Persönlichkeitszüge und Gewohnheiten auf:

„Einen zu intensiven Umgang mit bestimmten untergeordneten Personen; Haltungen des Mißtrauens; Autoritarismus; Geldbezogenheit, um Vertraute zu ködern“; manchmal „Alkoholprobleme; Launen von Euphorie bis zur Depression; ein Selbstverständnis als Opfer; Heraufbeschwörung von Konflikten; Ignorieren von Fakten und Verstecken der Probleme vor sich selber“.

Und: „Manchmal lebt er in einer inneren Einsamkeit und Oberflächlichkeit und kann seinen Kollegen gegenüber aggressiv sein.“

Mehr von ihren Impulsen als vom Verstand getrieben, fahren manche Homo-Priester mit ihrem homo-erotischen Tun fort, bis sie unter den Augen des Bischofs an Aids sterben.

„Unter Homo-Priestern gibt es einen starken Zusammenhalt, der vom Streben nach kirchlichen Karrieren und ökonomischer Macht charakterisiert ist. Stichwort: reiche Pfarreien.“

Nasini nennt die Dinge beim Namen. Es ist gut, daß er das tut, denn die Augen müssen geöffnet werden, auch die Augen jener, die es bevorzugen würden, nichts zu sehen.

Die Jagd nach kirchlichen Karrieren ist besonders besorgniserregend. Denn manchmal ist sie erfolgreich. Dann tauchen Homo-Priester und andere homosexuelle Schlüsselfiguren in hohen kirchlichen Positionen auf.

Dieser Ehrgeiz entstammt einem neurotischen Bedürfnis nach Selbstbestätigung, einem Narzißmus und aus der Flucht vor den Mühen und Sorgen der täglichen Seelsorge, der sich einige dieser Männer aufgrund ihrer Persönlichkeitsdefekte und Charakterschwächen nicht gewachsen fühlen.

Die von Nasini untersuchten Homo-Priester gehören zur ausgeprägtesten Kategorie. Schlüsse, die aus dieser Gruppe gezogen werden, sind abzuschwächen, wenn sie auf homosexuell geneigte Priester angewendet werden, die versuchen, keusch zu leben.

Dennoch besteht – wie erklärt – eine geringe Gewißheit, daß auch diese wohlmeinenden Männer langfristig durchhalten oder durchhalten können. Es gibt viele Hinweise, die das belegen.

Es ist bezeichnend, daß man, wenn überhaupt, nur selten von einem Homo-Priester oder Homo-Seminaristen hört, der im Geiste des Heiligen Augustinus, seine früheren homosexuellen Aktivitäten offen und demütig bereut und eine innere Bekehrung bezeugt. Das ist auch dann nicht der Fall, wenn seine Lebensgeschichte ein offenes Geheimnis ist.

Meine Schlußfolgerung ist, daß es nicht wünschenswert ist, Männer mit homosexuellen Neigungen ins Priesterseminar aufzunehmen, zu Priestern zu weihen oder ihnen andere kirchliche Ämter zu übertragen.

Das Risiko, daß die Kirche oder die Gläubigen Schaden erleiden, ist einfach zu groß, während die betroffenen Personen selber inneren Gefahren und Konflikten ausgesetzt werden, die sie in eine Sackgasse führen können.

Eine ähnliche Schlußfolgerung muß mutatis mutandis für Frauen mit lesbischen Problemen gezogen werden.

Eventuell sind lesbische Neigungen einer ganz leichten Form bisweilen nicht so bedrohlich und dürfen darum weniger streng beurteilt werden, sofern die betroffene Frau eine gesunde geistliche Führung erhält, ehrlich und absolut wohlmeinend ist und ihre kirchliche Stellung die persönlichen Gefühle nicht herausfordert.

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