Anti-Diskriminierungsgesetz
Geht es um mehr Rechte oder um einen Schlag gegen das Christentum?
In Deutschland ist eine gefährliche Lobby von Homo-Ideologen gerade damit beschäftigt, christliche Überzeugungen und menschliche Moralvorstellungen in die Illegalität zu treiben.
(kreuz.net) Die beiden katholischen Laienorganisationen ‘Vereinigung der Initiativkreise’ und ‘Pro Sancta Ecclesia’ warnen. Grund: das von der Großen Koalition in Deutschland geplante „Gleichbehandlungsgesetz“.

Dieses geht – vor allem wegen der Einbeziehung der Diskriminierung einer „sexueller Orientierung“ – weit über die von der EU vorgegebenen Richtlinien hinaus.

Das geplante Gesetz will erzwingen, daß bei Anstellungen auch in konfessionellen Einrichtungen – Schulen, Internate, Verbände – demonstrativ praktizierte Homosexualität nicht mehr abgewehrt werden könnte.

„Man schiebt das Arbeitsrecht vor und trifft das christliche Familienbild“, heißt es in der Stellungnahme der zwei katholischen Laienverbände:

„Wie sollen kinderreiche christliche Familien entstehen, wenn man sich sogar in seinem engeren Lebensumfeld oder im kirchlichen Bereich homosexueller Bezugspersonen, homosexueller Beeinflussung oder bei jungen Volljährigen sogar der Verführung nicht mehr erwehren kann?“

Hier gehe es um christliche Werte und um eine christliche Familienkultur.

Beide „können von Kindern nur in einem Lebensumfeld erfahren und gelebt werden, in dem die christliche Moral Geltung besitzt. Nur wer in ihr eingewurzelt wird, kann sie später auch in einer entchristlichten Gesellschaft wie der unseren leben“.

Solche kinderreiche christliche Familien brauche die deutsche Gesellschaft dringend, nicht nur aus demographischen Gründen.

Die Laienverbände appellieren vor allem an die Bischöfe, energischen Widerstand gegen die Gesetzgebungspläne zu leisten.

„Noch gelten diese Freiheiten. Nutzen wir sie, ehe es zu spät ist.“