Kinderschlachtung
Polizeischutz für die Kinderschlächter
Österreichische Lebensschützern sollen vor Abtreibungsanstalten durch den starken Arm der Polizei verjagt werden. Doch statt um ihre Bürgerrechte zu kämpfen, geben die zaghaften Aktivisten merkwürdige Dinge von sich.
(kreuz.net, Graz) In der steirischen Landeshauptstadt Graz soll die Tötung von ungeborenen Kindern unter Polizeischutz gestellt werden.

Das forderte die kinderfeindliche, sozialistische Frauenstadträtin Tatjana Kaltenbeck-Michl laut einem Bericht der lokalen Tageszeitung ‘Kleine Zeitung’.

Der angeblich „radikal-fundamentalistische Psychoterror“ vor Kinderschlachthöfen – Frau Katenbeck spricht vom letzten Hilfsangebot für abtreibungsgefährdete Mütter – sei „untragbar“:

„Unser Landessicherheitsgesetz sollte nach Wiener Vorbild ausgeweitet werden, um eine Bannmeile zu ermöglichen. Die Polizei soll endlich eine Handhabe bekommen.“

In Wien wurde im April letzten Jahres nach einer Gesetzesänderung eine Tabuzone um die städtischen Kinderschlachthöfe gelegt.

Kinder und Mütter können dadurch bequem der illegalen Abtreibungsgewalt ausgeliefert und von Hilfsangeboten ferngehalten werden.

Schon seit mehreren Jahren arbeitet die österrreichische Lebensrechtsvereinigung ‘Human Life International’ in Graz für die Menschenrechte.

‘Human Life International’ ist eine in den USA gegründete und international tätige Bewegung zur Rettung von Kindern, deren Überleben von der Abtreibung bedroht ist. Die Lebensschützer beraten abtreibungsgefährdete Mütter und klären sie über die Schrecken der Kinderabtreibung auf.

Offenbar hat sich der Abtreibungsunternehmer André Jansen – der in Graz mit der Tötung von ungeborenen Menschen Geld verdient – gegen das freiwillige Beratungsangebot von ‘Human Life International’ beschwert:

„Früher haben sie [die Lebensschützer] die Frauen sogar bis vor meine Praxistür verfolgt, gebetet, gesungen und die Tür blockiert.“

Außerdem würden die Menschenrechtler auch Frauen ansprechen, die im selben Haus zum Anwalt oder zum Zahnarzt wollten.

Die Kaufleute in der Umgebung litten angeblich ebenfalls unter dieser „öffentlichen Kampfzone“ vor ihrer Tür – erzählt der Kinderabtreiber.

„Wir beten für den Arzt“ – reagieren die Mitglieder des Lebenszentrums von ‘Human Life International’. Man bemühe sich, „sehr zurückhaltend“ vorzugehen: „Wir informieren nur, wenn es gewollt ist.“

Der Leiter von ‘Human Life International’ Graz betont, daß es ein Recht auf freie Meinungsäußerung gibt: „Wer sich nicht beraten lassen will, den belästigen wir nicht.“

Man wolle die Kinderabtreibung durch aktive Beratung, Hilfe und Familienpolitik verhindern.

‘Human Life International’ wende sich nicht gegen die geltende Rechtslage in Österreich, welche ungeborenen Menschen das Lebensrecht abspricht:

„Wir sind nicht gegen die Fristenlösung“ – so der Funktionär von ‘Human Life International’ vor der Zeitung.