Kinderschlachtung
Flucht vor der Wirklichkeit
Wenn Kämpfer für die Kinderabtreibung mit der blutigen Wirklichkeit konfrontiert werden, reagieren sie gerne mit irrationalen Sprüchen und hartnäckiger Leugnung der brutalen Tatsachen.
(kreuz.net) Ein abtreibungs- psychologisch interessanter Vorgang ereignete sich Anfang April in Tirol. Das berichtete die ‘Tiroler Tageszeitung’ am 6. April.

Tirol ist ein Bundesland im Westen Österreichs.

In Tirol veranstaltete die Organisation ‘Lebenshilfe’ eine Plakatenkampagne unter dem Titel „Ungeboren zum Tode verurteilt“.

‘Lebenshilfe’ sieht sich als Interessensvertretung behinderter Menschen.

Die Plakate zeigten eine junge, weinende Mutter, die – mit einem weißen Hemd bekleidet – ein Ultraschallbild in der Hand hält und verzweifelt in die Kamera schaut.

Die ‘Lebenshilfe’ forderte mit der „ganz bewußt provokanten“ Informationskampagne die Einrichtung von Begleitstellen für werdende Eltern behinderter Kinder.

Damit sollte auch darauf hingewiesen werden, daß Österreich Menschen in den ersten zwölf Wochen ihres Lebens kein Existenzrecht garantiert.

In dieser Zeit können Menschen – vor allem Behinderte – von Abtreibungsunternehmern praktisch beliebig umgebracht werden.

Nach dem die ‘Lebenshilfe’ mit den Plakaten den Finger in diese offene Wunde gelegt hatte, heulten die Tiroler Sozialisten zusammen mit den Linksgrünen heftig auf.

Beide Parteien kämpfen seit Jahren für eine ungehinderte Tötung ungeborener Menschen.

Die sogenannten Frauensprecherinnen dieser zwei kinderfeindlichen Parteien bezeichneten die Informationskampagne als – Zitat – „nicht mehr angebracht“ oder „wenig hilfreich“.

„Dreißig Jahre nach der Einführung der Fristenlösung in Österreich sind solche Plakate nicht angebracht“, verkündete die sozialdemokratische Landtagsabgeordnete Gabi Schiessling.

Frau Schiessling bemühte sich nicht, ihre Aussage zu erklären.

Für „wenig hilfreich“ hielt die linksgrüne Landtagsabgeordnete Uschi Schwarzl, daß „das wichtige Anliegen der Beratung von Eltern, die ein Kind mit Behinderung erwarten, mit der Ablehnung der Fristenlösung verknüpft wird.“

Die Linksgrünen setzten sich seit Jahren für eine möglichst ungehinderte vorgeburtliche Tötung Behinderter ein.

Frau Schwarzl wünschte sich auch „mehr Sachlichkeit“ rund um das Thema Schwangerschaftsabbruch.

Sie hütete sie sich dabei aber, die „Sache“ anzusprechen, um die es bei der vorgeburtlichen Tötung eines Menschen in einem Kinderschlachthof geht.