17:03:02 | Samstag, 10. Juni 2006
Kinderschlachtung
Flucht vor der Wirklichkeit
Wenn Kämpfer für die Kinderabtreibung mit der blutigen Wirklichkeit konfrontiert werden, reagieren sie gerne mit irrationalen Sprüchen und hartnäckiger Leugnung der brutalen Tatsachen.
(kreuz.net) Ein abtreibungs- psychologisch interessanter Vorgang ereignete sich Anfang April in Tirol.
Das berichtete die ‘Tiroler Tageszeitung’ am 6. April.
Tirol ist ein Bundesland im Westen Österreichs.
In Tirol veranstaltete die Organisation ‘Lebenshilfe’ eine Plakatenkampagne unter dem Titel „Ungeboren
zum Tode verurteilt“.
‘Lebenshilfe’ sieht sich als Interessensvertretung behinderter Menschen.
Die Plakate
zeigten eine junge, weinende Mutter, die – mit einem weißen Hemd bekleidet – ein Ultraschallbild in der
Hand hält und verzweifelt in die Kamera schaut.
Die ‘Lebenshilfe’ forderte mit der „ganz bewußt provokanten“
Informationskampagne die Einrichtung von Begleitstellen für werdende Eltern behinderter Kinder.
Damit
sollte auch darauf hingewiesen werden, daß Österreich Menschen in den ersten zwölf Wochen ihres Lebens
kein Existenzrecht garantiert.
In dieser Zeit können Menschen – vor allem Behinderte – von Abtreibungsunternehmern
praktisch beliebig umgebracht werden.
Nach dem die ‘Lebenshilfe’ mit den Plakaten den Finger in diese
offene Wunde gelegt hatte, heulten die Tiroler Sozialisten zusammen mit den Linksgrünen heftig auf.
Beide Parteien kämpfen seit Jahren für eine ungehinderte Tötung ungeborener Menschen.
Die sogenannten
Frauensprecherinnen dieser zwei kinderfeindlichen Parteien bezeichneten die Informationskampagne als –
Zitat – „nicht mehr angebracht“ oder „wenig hilfreich“.
„Dreißig Jahre nach der Einführung der Fristenlösung
in Österreich sind solche Plakate nicht angebracht“, verkündete die sozialdemokratische Landtagsabgeordnete
Gabi Schiessling.
Frau Schiessling bemühte sich nicht, ihre Aussage zu erklären.
Für „wenig hilfreich“
hielt die linksgrüne Landtagsabgeordnete Uschi Schwarzl, daß „das wichtige Anliegen der Beratung von
Eltern, die ein Kind mit Behinderung erwarten, mit der Ablehnung der Fristenlösung verknüpft wird.“
Die Linksgrünen setzten sich seit Jahren für eine möglichst ungehinderte vorgeburtliche Tötung Behinderter
ein.
Frau Schwarzl wünschte sich auch „mehr Sachlichkeit“ rund um das Thema Schwangerschaftsabbruch.
Sie hütete sie sich dabei aber, die „Sache“ anzusprechen, um die es bei der vorgeburtlichen Tötung
eines Menschen in einem Kinderschlachthof geht.