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Jüngst wurde der Vortrag eines Jugendlichen über die ideologischen Hintergründe der Abtreibungsgewalt durch einen aufmarschierten Stürmertrupp praktisch unter Beweis gestellt. Der Referent brauchte nicht einmal seinen Mund aufzutun.
(kreuz.net, Wien) Am Donnerstag vor einer Woche organisierte die ‘Katholische Hochschulgemeinde Wien’ einen Vortrag zum Thema „Abtreibung und Machtmißbrauch – Ideologische Hintergründe struktureller Gewalt“.

Als Referent war der Präsident der Lebensrechtsorganisation ‘Jugend für das Leben’, Diplomingenieur Martin Minkowitsch, vorgesehen. Der Anlaß fand im Neuen Institutgebäude der Universität Wien statt.

Nach einem Bericht auf der Webseite der ‘Jugend für das Leben’ wurde die Veranstaltung durch gewaltbereite Extremisten gestört.

Die radikalen Ideologen setzten sich mit Stänkereien, Provokationen und Einschüchterungsversuchen in Szene und entwendeten Universitätseigentum.

Die Polizei mußte einschreiten, um die Stürmertruppe unter Kontrolle zu bringen.

Bei den Randalierern handelte es sich nach Angaben der ‘Jugend für das Leben’ um „mehr oder weniger gepflegt wirkende Individuen beiderlei Geschlechts“.

Der linksextreme Schlägertrupp zerriß Informationsmaterialien und verunstaltete Wände und Tische mit Aufklebern blasphemischen Inhalts, unter anderem der Haßspruch: „Hätte Maria abgetrieben, wär’ uns das erspart geblieben“.

Nachdem der Vortragende festgestellt hatte, daß das Mikrophon gestohlen worden war, blieb ihm nichts anderes übrig, als Auszüge seines Vortrags an der Wandtafel niederzuschreiben.

Dabei beleuchtete er die ideologischen Hintergründe, welche die Tötung ungeborener Menschen ermöglichen oder gar fördern: nämlich Materialismus und Marxismus.

Diesen beiden lebensgefährlichen Ideologien wurde der Glaube an Jesus Christus entgegengestellt.

Gleichzeitig wurde der zum Schweigen verdammte jugendliche Referent durch lautstarke Beschimpfungen der anwesenden Randalierer niedergebrüllt: „Klerikalfaschisten, Austrofaschisten, Frauenverachtung“.

Die ‘Jugend für das Leben’ erklärt auf ihrer Homepage, aus dem Abend eine Lehre gezogen:

„Wer das Töten ungeborener Kinder propagiert, wird auch mit geborenen Menschen nicht zimperlich umgehen. Es ist jederzeit mit Gewalt gegen Lebensschützer zu rechnen.“

Als Fazit ruft ‘Jugend für das Leben’ unter anderem die Priester und Seelsorger auf, sich stärker gegen die Kinderabtreibung und für ein Klima des Lebens einzusetzen.