Sexualität
Sex kaufen ist kein Sport
Viele glauben, daß heute in Deutschland die Fußball- Weltmeisterschaft beginnt. Fehlanzeige. Der Anlaß dreht sich in Wahrheit vor allem um die Hurerei.
(kreuz.net) Sag nein zur Frauenprostitution, die von der Bundesrepublik Deutschland während der Fußball- Weltmeisterschaft 2006 gefördert wird.

Mit diesem Slogan tritt die ‘Koalition gegen Frauenhandel’ zur Zeit an die Öffentlichkeit.

Vom 9. Juni bis 9. Juli 2006 werden zwölf deutsche Städte die Fußball- Weltmeisterschaft ausgetragen. Etwa drei Millionen Fußballfans – meist Männer – werden erwartet.

Zugleich wird mit dem Import von ungefähr 40.000 Frauen und Mädchen aus Ost- und Mitteleuropa gerechnet. Sie sollen sich für die Sportbegeisterten prostituieren.

Im Jahr 2002 legalisierte die Bundesrepublik Deutschland die Zuhälterei und die Sexindustrie.

Doch der deutsche Rotlichtbereich reicht für die erwarteten Massen von Sport/Sex-Kunden nicht aus.

In Vorbereitung auf diesen Ansturm hat die deutsche Hurerei-Industrie massive Prostitutionskomplexe für das erhoffte boomende Geschäft während der Weltmeisterschaft errichtet.

„Fußball und Sex gehören zusammen“, erklärte der Rechtsanwalt eines neu eröffneten 3000 Quadratmeter Megabordells in Berlin. Es wurde direkt neben dem Haupt-Austragungsort der Weltmeisterschaft erbaut. Im Komplex können sich 650 Hurereikunden abreagieren.
Rechtsanwalt eines Megabordells:
„Fußball und Sex gehören zusammen.“


Sex-Hütten aus Holz – so genannte Leistungs-Boxen –, die wie Toiletten aussehen, wurden in umzäunten Gebieten von der Größe eines Fußballfelds erbaut.

Dort gibt es Kondome, Duschen und Parkplätzen für die Lustkäufer, wobei besondere Sorgfalt darauf verwendet wurde, daß sie bei ihrem schmutzigen Geschäft die Anonymität wahren können.

Die ‘Koalition gegen Frauenhandel’ will der widerlichen Geschäftemacherei auf dem Rücken von herbeigeschleppten Mädchen und Frauen nicht tatenlos zusehen.

„Sex Kaufen ist kein Sport“ – heißt es in einer Stellungnahme.

Die Hurerei „ist sexuelle Ausbeutung, bei welcher Frauen körperlich und seelisch geschädigt und ihre Körper als Waren behandelt werden, die man kaufen und verkaufen kann.“

Frauenkörper als sexuelle Konsumgüter zu behandeln verletze internationale sportliche Maßstäbe sowie die Gleichheit und den gegenseitigen Respekt.

Die Koalition zitiert auch den Präsidenten des ‘Internationalen Fußballverbandes’ (FIFA) – Joseph Blatter –, der „die herausragende Rolle des Sports und insbesondere des Fußballs als Träger für klare und bestimmte Botschaften zur Ausrottung von großen Plagen, die die Gesellschaft weltweit untergraben“ bezeichnet hat.

Wie trägt die Weltmeisterschaft zur Ausrottung der Plage des Menschenhandels und der sexuellen Ausbeutung bei? – fragt die ‘Koalition gegen Frauenhandel’ den Präsidenten des Fußballverbandes:

„Ehrenhafte Männer kaufen keinen Sex, weil sie die Würde und Integrität aller Menschen respektieren.“

Die Koalition fordert, daß die 32 an der Weltmeisterschaft teilnehmenden Länder, welche die UNO-Konventionen oder andere Protokolle gegen Prostitution und Menschenhandel ratifiziert haben, sich gegen die Förderung der Hurerei durch die Bundesrepublik Deutschland wenden und ihre nationalen Teams sich öffentlich vom Hurereigeschäft distanzieren.

Mitglieder der Fußballteams sollen öffentlich erklären, daß sie diese sexuelle Demütigung von Frauen verurteilen.

Der FIFA-Ausschuß und ihr Präsident sollen jegliche Verbindung von Fußball und Hurenhandel ablehnen und dagegen bei der deutschen Regierung und beim Vorsitzenden des Deutschen Fußballverbandes, Gerhard Mayer-Vorfelder, protestieren.

Die deutsche Regierung und Kanzlerin Angela Merkel, der Deutsche Fußballverband und dessen Vorsitzender, Gerhard Mayer-Vorfelder, sollen den Frauenhandel zum Zweck der Hurerei stoppen und die männliche Nachfrage verurteilen, welche die Prostitution fördert.