15:53:36 | Mittwoch, 21. Juni 2006
Eine österreichische Leugnerin der Kinderabtreibung publizierte Mitte Mai im Internet einen Wutanfall und Rundumschlag besonderer Art.
(kreuz.net) Viktoria Roth heißt die Rabiate, die am Artikel
„Polizeischutz für Kinderschlächter“ heißlief.
Der Beitrag wurde nach Angaben von Frau Roth im „stürmerischen Online-Organ der Inquisitoren von Kreuz.net“
publiziert.
Homos, Juden, Moslems, Freimaurer, Feministen, Linke seien neben dem „legalen Schwangerschaftsabbruch“
und den Abtreibern die bevorzugten Zielscheiben des „katholischen Hasses“.
Dieser arbeite hier „mit den
Mitteln der Denunziation, Verleumdung, Lügen und Beleidigungen, mittels Hetze, Rufmord und sonstigen
Mitteln“.
Die „Herrschaften“ würden sich medienrechtlich anonym und nicht greifbar wähnen.
Viktoria
Roth:
„Dem Klerus in Österreich scheint ‘kreuz.net’ zu gefallen, denn sonst wäre dieser Mist schon längst
abgedreht. Im Abstellen hat diese Kirche genügend Praxis bewiesen.“
Einmal so schön anonym, würden die
anonymen Kreuz.net-Brigaden in ihrem katholischen Jargon völlig ausflippen:
„Dem Klerus in Österreich
scheint es zu gefallen, denn sonst wäre dieser Mist schon längst abgedreht. Im Abstellen hat diese Kirche
genügend Praxis bewiesen.“
Daß dieses „rechtsrabiate Kreuz.net“ in Österreich und Deutschland arbeite,
würden die zahlreichen Artikel zeigen, die sich auf Österreich und Umgebung beziehen sowie diverse namentlich
genannte Autoren und Interviewte.
Unter den Mitarbeitern von ‘kreuz.net’ würden sich auch der „leicht
demente Pornojäger
Martin Humer von der Europäischen Bürgerwehr“, der soeben verurteilte Holocaustleugner
und Wiederbetätiger John Gudenus wie auch der Ultrakathole und Anwalt Alfons Adam, Chef von ‘Pro Vita
Österreich’ befinden.
Der österreichische Abgeordnete Vincenz Liechtenstein – Gründungs- und Vorstandsmitglied
von ‘Pro Vita’ – sei auch auf ‘kreuz.net’ gefeatured.
Der Habsburger Kaiserenkel und Opus Dei’ler Liechtenstein
sei einer der „ungustiösesten Anti-Abtreibungs-Aktivisten in Österreich“. Für ihn seien „Abtreibungskliniken
Todeskliniken wie Konzentrationslager“.
Unlängst erst habe Liechtenstein versucht, die Opus-Dei-Frau
Gudrun Kugler-Lang – einst Vorsitzende von ‘Jugend für das Leben’ – in den Wiener Gemeinderat zu bringen.
Das sei aber aufgrund des „hetzerischen Wahlkampfunterstützungseifers des militanten Lebensschützersumpfes“ –
Frau Roth benützt auch den Ausdruck „Gebärmutter-Inquisition“ –
total mißlungen.
Die Juristin Lang
sei lange „im Vatikandienst“ als Chefin der ‘European Youth Alliance’ unter dem Schutz von Kardinal Schönborn
und mit Unterstützung von Otto Habsburg in UNO- und EU-Gremien gesessen, um für ein Abtreibungsverbot
jugendmissionierend und international vernetzt zu kämpfen.
Nun sei sie mit dem langjährigen Pressesprecher
des Opus Dei Österreich verheiratet und werde Mutter: „Wohl bekomm’s!“ – so die wilde Viktoria:
„Mal
sehen, wie die antifeministische und sexistische Anti-Choice-Arbeit mit dem Muttersein in der Praxis unter
einen Hut zu bringen ist.“
Jetzt hofft Frau Viktoria, daß die polnische Chefin der europäischen Zentrale
der Lebensrechtsorganisation ‘Human Life International’ der Mutter eine billige Dienstmagd zur Unterstützung
der Lebensschutzarbeit beitragen werde.
Polen ist bekanntlich auch ein Land, wo Aufgußgetränke sehr
populär sind.
Da wird die billige Dienstmagd bestimmt einmal Zeit finden, für Frau Viktoria einen Beruhigungstee
zu brauen und ihr kalte Umschläge auf die Stirn zu legen.