Kinderschlachtung
Das Gehirn mitabgetrieben?
Eine österreichische Leugnerin der Kinderabtreibung publizierte Mitte Mai im Internet einen Wutanfall und Rundumschlag besonderer Art.
(kreuz.net) Viktoria Roth heißt die Rabiate, die am Artikel „Polizeischutz für Kinderschlächter“ heißlief.

Der Beitrag wurde nach Angaben von Frau Roth im „stürmerischen Online-Organ der Inquisitoren von Kreuz.net“ publiziert.

Homos, Juden, Moslems, Freimaurer, Feministen, Linke seien neben dem „legalen Schwangerschaftsabbruch“ und den Abtreibern die bevorzugten Zielscheiben des „katholischen Hasses“.

Dieser arbeite hier „mit den Mitteln der Denunziation, Verleumdung, Lügen und Beleidigungen, mittels Hetze, Rufmord und sonstigen Mitteln“.

Die „Herrschaften“ würden sich medienrechtlich anonym und nicht greifbar wähnen.
Viktoria Roth:
„Dem Klerus in Österreich scheint ‘kreuz.net’ zu gefallen, denn sonst wäre dieser Mist schon längst abgedreht. Im Abstellen hat diese Kirche genügend Praxis bewiesen.“
Einmal so schön anonym, würden die anonymen Kreuz.net-Brigaden in ihrem katholischen Jargon völlig ausflippen:

„Dem Klerus in Österreich scheint es zu gefallen, denn sonst wäre dieser Mist schon längst abgedreht. Im Abstellen hat diese Kirche genügend Praxis bewiesen.“

Daß dieses „rechtsrabiate Kreuz.net“ in Österreich und Deutschland arbeite, würden die zahlreichen Artikel zeigen, die sich auf Österreich und Umgebung beziehen sowie diverse namentlich genannte Autoren und Interviewte.

Unter den Mitarbeitern von ‘kreuz.net’ würden sich auch der „leicht demente Pornojäger Martin Humer von der Europäischen Bürgerwehr“, der soeben verurteilte Holocaustleugner und Wiederbetätiger John Gudenus wie auch der Ultrakathole und Anwalt Alfons Adam, Chef von ‘Pro Vita Österreich’ befinden.

Der österreichische Abgeordnete Vincenz Liechtenstein – Gründungs- und Vorstandsmitglied von ‘Pro Vita’ – sei auch auf ‘kreuz.net’ gefeatured.

Der Habsburger Kaiserenkel und Opus Dei’ler Liechtenstein sei einer der „ungustiösesten Anti-Abtreibungs-Aktivisten in Österreich“. Für ihn seien „Abtreibungskliniken Todeskliniken wie Konzentrationslager“.

Unlängst erst habe Liechtenstein versucht, die Opus-Dei-Frau Gudrun Kugler-Lang – einst Vorsitzende von ‘Jugend für das Leben’ – in den Wiener Gemeinderat zu bringen.

Das sei aber aufgrund des „hetzerischen Wahlkampfunterstützungseifers des militanten Lebensschützersumpfes“ – Frau Roth benützt auch den Ausdruck „Gebärmutter-Inquisition“ – total mißlungen.

Die Juristin Lang sei lange „im Vatikandienst“ als Chefin der ‘European Youth Alliance’ unter dem Schutz von Kardinal Schönborn und mit Unterstützung von Otto Habsburg in UNO- und EU-Gremien gesessen, um für ein Abtreibungsverbot jugendmissionierend und international vernetzt zu kämpfen.

Nun sei sie mit dem langjährigen Pressesprecher des Opus Dei Österreich verheiratet und werde Mutter: „Wohl bekomm’s!“ – so die wilde Viktoria:

„Mal sehen, wie die antifeministische und sexistische Anti-Choice-Arbeit mit dem Muttersein in der Praxis unter einen Hut zu bringen ist.“

Jetzt hofft Frau Viktoria, daß die polnische Chefin der europäischen Zentrale der Lebensrechtsorganisation ‘Human Life International’ der Mutter eine billige Dienstmagd zur Unterstützung der Lebensschutzarbeit beitragen werde.

Polen ist bekanntlich auch ein Land, wo Aufgußgetränke sehr populär sind.

Da wird die billige Dienstmagd bestimmt einmal Zeit finden, für Frau Viktoria einen Beruhigungstee zu brauen und ihr kalte Umschläge auf die Stirn zu legen.