Sonntag, 25. Juni 2006 10:50
Um eine Sucht zu überwinden, muß man sich selber ändern. Doch das ist leichter gesagt als getan. Von Gisela Koll.

(kreuz.net) Die gesellschaftlichen und persönlichen Gründe, die zu Suchtverhalten führen können, sind
relativ gut erforscht.
Diese Umstände dürfen aber nicht mit der eigentlichen Ursache einer Suchtproblematik
verwechselt werden.
Besonders bei sogenannten Polytoxikomanen – Suchtopfer, die an mehr als einer Abhängigkeit
leiden – wird deutlich, wie häufig klinische Therapien unfähig sind zu helfen.
Rückfälle nach Therapie-Ende
sind fast die Regel.
Nicht viel anders ist die Sachlage bei der Gesellschaftsdroge Nr.1 – dem Alkohol.
Auch hier ist die Rückfallquote nach Entzugsbehandlungen überdurchschnittlich hoch. Darum müssen kritische
Anfragen an die angewendeten therapeutischen Methoden – welche enorme Summen verschlingen – erlaubt sein.
Schon seit langer Zeit liegt das sicherste therapeutische Mittel gegen Süchte ungenutzt und mißachtet
im Verlies der Vergessenheit: die Beichte, die Buße, das Gebet und der Exorzismus.
Der Zeitgeist hat
die Naturwissenschaften zum neuen Gott und zum Richter über Gut und Böse erhoben.
Dagegen werden die
Einflüsse und das Wirken Satans – vor allem von der Kirche und den Theologen – tabuisiert. Entsprechend
breiten sich im Fußvolk Satanismus und Ratlosigkeit aus.
Im Zusammenhang mit dem Alkoholproblem und
den satanischen Einflüssen gibt es einen sehr interessanten Therapieansatz, der historisch gesehen nicht
neu ist, aber heute kaum Beachtung findet.
Zu diesem Thema ist kürzlich ein kurzer Sonderdruck von Stefan
Fischer erschienen: „Die Minzkur für Alkoholiker. Eine Protektions-Therapie-Kur für zuhause und unterwegs“.
Am Beispiel der Alkoholsucht wird gezeigt, wie sich eine dämonische Einflußnahme – die sich als Besessenheit
oder Umsessenheit zeigt – auswirken kann.
Theologische und parapsychologische Erkenntnisse sowie Erfahrungsberichte
deuten in vielen Fällen auf Zusammenhänge zwischen Sucht und Besessenheit – oder Umsessenheit – hin.
Das wird in Fischers Sonderdruck ausführlich behandelt. Außerdem wird eine biologisch-medizinische
Begleittherapie vorgestellt.
Mit „Die Minzkur“ geht der Autor einen ungewöhnlichen, medizinhistorischen
Schritt zurück, um die Ursachen einer Alkoholsucht zu finden.
Fischer erklärt, daß gewisse therapie-resistente
Alkoholiker mit hoher Rückfallquote und oft aussichtsloser Prognose heilbar sind, wenn eine theologisch-therapeutische
Behandlung angewendet wird.
Doch in welcher Klinik, bei welchem Arzt, Psychologen und Alternativ-Mediziner
findet ein Betroffener eine solche Therapie? Leider fast nirgendwo.
Darum versucht Fischer ein Netzwerk
von Exorzisten und Therapeuten aufzubauen.
Jeder interessierte Priester wird darum gebeten, sich mit
dem SJF-Verlag in Verbindung zu setzen.
Stefan Fischer: Die Minzkur.
33 Seiten, 6,20 Euro, ISBN 3-9810037-7-2,
Nürnberg 2006,
SJF-Verlag.