15:52:54 | Montag, 31. Juli 2006
Am 22. Juni ergriff Regina Wilden im Rat der Stadt Köln in einer Debatte um die Einrichtung eines Homo-Arbeitskreises das Wort. Dabei zitierte sie auch Erich Kästner.
(kreuz.net, Köln) Ratsherrin Wilden (*1946) ist Hausfrau und Mutter erwachsener Kinder. Sie gehört zur
rechtsgerichteten Fraktion ‘pro Köln’.
In ihrer Ansprache bezog sich Frau Wilden auf das „etwas hölzerne
Motto“ eines diesjährigen Homo-Umzugs in Köln: „100 Prozent NRW [Nordrhein-Westfalen] – Nur mit uns!“.
Mit solchen Slogans wollten Homo-Ideologen glauben machen, daß Homos in Köln offenbar nicht alle Bürgerrechte
zugestanden würden. Doch davon könne keine Rede sein.
Das Problem liege vielmehr bei den von den Homo-Verbänden
geforderten Privilegien. Frau Wilden erwähnt die geforderte Gleichsetzung einer Homo-Partnerschaft mit
der vom Staat bevorzugt behandelten Ehe.
In diesem Bereich sei eine Gleichsetzung nicht möglich, weil
ein Homo-Paar die dafür notwendigen Voraussetzungen nicht erfülle.
„Keine Ideologie kann dem menschlichen
Geist die Gewißheit nehmen, daß es eine Ehe nur zwischen zwei Personen verschiedenen Geschlechts gibt“ –
so Frau Wilden.
Deshalb könne es für Homosexuelle auch keine Rechte geben, die nur Personen verschiedenen
Geschlechts zustünden.
Frau Wilden erinnerte sich in ihrem Votum auch an den verstorbenen Erzbischof
von Fulda, Mons. Johannes Dyba († 2000).
Dieser erklärte 1999 in einer Talkshow: „Vor zwanzig Jahren
waren wirklich nur Geistesgestörte der Ansicht, Gleichgeschlechtliche könnten eine Familie bilden.“
Erzbischof Johannes Dyba:
„Vor zwanzig Jahren waren wirklich nur Geistesgestörte der Ansicht, Gleichgeschlechtliche
könnten eine Familie bilden.“
Mit dieser Feststellung habe der Erzbischof einen medialen Entrüstungssturm
entfacht. Vom Homo-Funktionär Volker Beck sei ihm gar „Hetze“ vorgeworfen worden.
„Mir ist bis heute
unklar, was an dieser Meinung von Erzbischof Dyba so aufregend sein soll“ – kommentierte Frau Wilden vor
dem Rat der Stadt Köln und merkte an, daß sich der Erzbischof von dieser Welt verabschiedet habe, bevor
ihn Homo-Ideologen wegen dieser Aussage vor Gericht hätten belangen können.
„Wir genießen in Deutschland
nämlich freie Meinungsäußerung“ – so Frau Wilden:
Sie hoffe, daß der entsprechende Artikel im Grundgesetz
noch gelte. Im übrigen sei sie derselben Meinung wie der verstorbene Erzbischof.
Anschließend wandte
sich die Ratsherrin an die Christdemokraten und Katholiken und konfrontierte sie mit einem Zitat des ehemaligen
Präfekten der Glaubenskongregation aus dem Dokument „Erwägungen zu den Entwürfen einer rechtlichen
Anerkennung der Lebensgemeinschaften zwischen homosexuellen Personen“ aus dem Jahr 2003:
Werden homosexuelle
Lebensgemeinschaften rechtlich anerkannt oder werden sie der Ehe gleichgestellt, indem man ihnen die Rechte
gewährt, die der Ehe eigen sind, ist es geboten, klar und deutlich Einspruch zu erheben.Der eheamlige
Präfekt der Glaubenskongregation:
Weil die Ehepaare die Aufgabe haben, die Folge der Generationen zu garantieren
und deshalb von herausragendem öffentlichen Interesse sind, gewährt ihnen das bürgerliche Recht eine
institutionelle Anerkennung, nämlich das der bürgerlichen Ehe.
Weil die Ehepaare die Aufgabe haben,
die Folge der Generationen zu garantieren und deshalb von herausragendem öffentlichen Interesse sind,
gewährt ihnen das bürgerliche Recht eine institutionelle Anerkennung, nämlich die der bürgerlichen
Ehe.
Wenn alle Gläubigen verpflichtet sind, gegen die rechtliche Anerkennung homosexueller Lebensgemeinschaften
Einspruch zu erheben, dann sind es die katholischen Politiker in besonderer Weise, und zwar auf der Ebene
der Verantwortung, die ihnen eigen ist.Heute würden Kölner Homosexuelle, nach dem Vorbild der Behinderten,
von der Stadt einen Arbeitskreis fordern – so Frau Wilden weiter:
Die Strategen der Homo-Bewegung strebten
eine dauerhafte Einstellungsänderung in der Gesellschaft zugunsten ihrer Lebensweise an. Dabei gehe es
auch um eine „Aufklärung im Bereich Jugend und Schule“.
Die öffentlichen Schulen stünden bereits in
der Schlacht um pro-homo Toleranzprogramme an vorderster Front:
„In den letzten Monaten und Jahren haben
wir die Anfänge einer bisher nie dagewesenen Kampagne zur Förderung von Homosexualität und zur positiven
Bestätigung so genannter schwuler Jugendlicher in den Schulen gesehen.“
Man argumentiere damit, daß
die Schüler positive Leitbilder bräuchten, um einer „homophoben“ Gesellschaft entgegentreten zu können.
„Dabei finden in Schulen persönliche Gesprächsrunden von Homosexuellen ohne Beisein von betreuenden
Personen, sprich von Lehrern, statt.“
Ihre „ganz persönlichen Erlebnisse“ machten Homosexuelle zu „Experten
in der Aufklärung“ – zitiert Frau Wilden von einer
Homepage, die von der Landesregierung in Düsseldorf
bezahlt wird.
Die öffentliche Diskussion sei bereits so sehr beeinflußt, daß abweichende Meinungsäußerungen,
die auf der von der Verfassung garantierten Religionsfreiheit beruhen, inzwischen als „haßerfüllt“ hingestellt
würden.
Dabei versuche die Homo-Ideologie besonders, den Papst als Haßobjekt aufzubauen – erklärte
Frau Wilden und schloß mit einem Gedicht von Erich Kästner.
Von mir aus schlaft euch selber bei,
und
schlaft mit Drossel, Fink und Star
und Brehms gesamter Vogelschar,
mir ist es einerlei,
nur schreit nicht
dauernd wie am Spieß,
was Ihr für tolle Kerle wärt.
Bloß weil ihr hintenrum verkehrt,
seid Ihr noch
nicht Genies.