Evolution
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Kritiker der Evolutionstheorie schrieben jüngst dem Kardinal von Wien und sogar an den Papst in Rom. Von Dr. med. Wolfgang B. Lindemann.
(kreuz.net) Im Frühjahr 2006 schrieb ein Vertreter des Kolbe-Center dem Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönbon.

Anlaß für das Schreiben war der Beginn der neun Katechesen, die der Kardinal im Wiener Stephansdom über die Evolutionstheorie gehalten hat.

Das Kolbe-Center ist eine englischsprachige katholische Vereinigung kreationistischer Ausrichtung.

Der Kreationismus ist das Bestreben, die naturwissenschaftlichen Befunde über das Leben und dessen Vergangenheit unter der Voraussetzung von Schöpfung zu erklären.

Das Zentrum verbreitet evolutionskritische Literatur und organisiert Vorträge und Kongresse. Zu seinem Beirat gehören Wissenschaftler aller Disziplinen, auch Philosophen und Theologen.

Die katholischen Kreationisten übersandten dem Kardinal einige ihrer Publikationen und baten ihn um einen Termin, um ihm die wichtigsten Argumente gegen die Evolutionstheorie vorzutragen.

Am 21. Februar antwortete der Kardinal handschriftlich und sehr freundlich: Kardinal Christoph Schönborn:

„Ich denke, es wird die Zeit kommen, wo das ideologische Gebäude des Evolutionismus zusammenbrechen wird“ – schrieb Kardinal Schönborn wörtlich:

„Was dann von der echt wissenschaftlichen Seite der Theorie überbleibt, wird sichzeigen.“

Dem australischen Autor Gerard J. Keane dankte er in einem anderen Schreiben für die Übersendung seines Buches. Es sei hilfreich für die Vorbereitung der Katechesen.

Keane ist Autor eines wichtigen katholischen evolutionskritischen Buches.

Einen Termin gab der Kardinal aber nicht.

Post bekam auch Papst Benedikt XVI. Durch Vermittlung des Bischofs von Puy-en Velay in Südfrankreich, Mons. Henri Brincard, schrieb ihm ein französisches Mitglied des Kolbe-Centers und sandte dem Heiligen Vater einige evolutionskritische Schriften.

Dafür dankte zuerst Mons. Gabriel Caccia – ein Assessor im Staatssekretariat – im Namen des Papstes. Er verwies auf die Enzyklika Fides et Ratio, nach welcher der Mensch von der Menschwerdung her verstanden werden müsse und übermittelte den apostolischen Segen.

Fünf Tage später folgte ein zweiter Brief – wieder von Msgr. Caccia: Nun hieß es, daß der Papst die katholischen Kreationisten ausdrücklich ermutige.

Zur sogenannten Evolution
Ob einige Schildkröten- und Vogelarten auf den Galápagos-Inseln im Westen von Südamerika am Anfang der Evolutionstheorie standen, ist äußerst umstritten.Die Evolutionstheorie steht vor einem Durchbruch. Denn dieses sensationelle Photo beweist, daß der Wissenschaft inzwischen der seit jeher fehlende Beweis der "Missing Links" - der nicht vorhandenen Bindeglieder zwischen den einzelnen Tierarten - vorliegt.Gegenwärtig arbeiten die besten Graphiker der Welt mit wissenschaftlichen Entwürfen intensiv daran, die äußerst irritierende Darstellung der Erschaffung des Menschen in der Sixtinischen Kapelle den wissenschaftlichen Errungenschaften der Neuzeit anzupassen.

Benedikt XVI. vertraute deren Arbeit auch der Muttergottes an.

Hat Seine Heiligkeit zwischenzeitlich von dem Schreiben Kenntnis bekommen und für eine positivere Antwort gesorgt?

Es ist kein Geheimnis, daß der Papst als Kardinal über die geläufige evolutionskritische Literatur recht gut im Bild war.

Dr. med Wolfgang B. Lindemann ist Arzt im Nordelsaß und hat zahlreiche kritische Publikationen über die Evolutionstheorie vorgelegt.