15:03:39 | Sonntag, 17. September 2006
kreuzfalsch
Falschmeldung: „Deus lo vult“
In Anschluß an den heutigen Angelus vollzog der Papst während einer Ansprache an die begeisterte Menge in Castel Gandolfo eine scharfe Kehrtwende.
(kreuz.net, Castel Gandolfo) In seiner spontan und auf lateinisch gehaltenen Ansprache rief Papst Benedikt
XVI. die christlichen Nationen zu einem Kreuzzug auf, um den Islam in und außerhalb Europas zurückzuschlagen.
Gleichzeitig forderte der Heilige Vater eine Befreiung der Heiligen Stätten in Palästina.
Wiederholt
rief Benedikt XVI. „Deus lo vult“ – Gott will es – in die begeisterte Menge vor seiner päpstlichen Sommerresidenz.
Mit ihrer Reaktion auf sein Zitat von Kaiser Manuel II. Palaiologus († 1425) hätte die islamische Welt
bewiesen, daß es mit ihr keine Diskussion gebe und sie nur die Sprache der Gewalt verstehe.
Es sei sinnlos,
den Moslems mit rationalen oder theologischen Argumenten zu begegnen.
Die Pirouetten, welche die Kirche
in den letzten Jahren gemacht habe, um den Islam versöhnlich zu stimmen, seien allesamt für die Perserkatze
gewesen.
Das Zweite Vatikanum habe sich in der Erklärung ‘Nostra Aetate’ sogar entblödet, von den Muslimen
zu reden, „die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen,
den Schöpfer Himmels und der Erde.“
Diese Aussage werde dort als Zitat aus einem Brief des Heiligen
Papstes Gregor VII. († 1085) an Anazir, den König von Mauretanien – Marocco – ausgegeben.
Leider habe
es einen König mit dem Namen Anazir – oder Al-Nâsir – zur Zeit von Gregor VII. gar nicht gegeben.
Das
beweise, daß eine Versöhnung mit den Moslems sogar um den zweifelhaften Preis einer Geschichtsfälschung
betrieben worden sei.
Sein geliebter Vorgänger, Johannes Paul II. habe – so der Papst – sogar den Koran
geküßt.
All das habe nichts geholfen – höchstens eine falsche Erwartungshaltung geweckt. Darum müsse
sich die Kirche daran erinnern, daß Christus nicht gekommen sei, um den Frieden zu bringen, sondern das
Schwert.
Niemand sei verpflichtet – auch die Katholische Kirche nicht – sich von einem Usurpatoren unter
den Tisch buttern zu lassen.
Wer nicht hören wolle, müsse darum fühlen. Der Papst zitierte die Stelle
aus dem Lukasevangelium Kapitel 14 Vers 23:
„Und der Herr sprach zu dem Knecht: Geh hinaus auf die Landstraßen
und an die Zäune und nötige sie hereinzukommen, daß mein Haus voll werde.“
Die einzige Lösung der
Islam-Frage liege in der Bekehrung der moslemischen Massen zum Glauben und in ihrer Erleuchtung durch
das Licht Christi, der auch Sieger über den Islam sei.
Das sei aber nur möglich, wenn sich die Kirche
an der Spitze jener Staaten etabliere, die historisch zum christlichen Machtbereich gehören.
Daß sie
dazu in der Lage sei, habe die Kirche bereits im leuchtenden Mittelalter bewiesen.
Natürlich könne
man über die Art, wie die Kirche ihre politische Verantwortung damals bewältigt habe, verschieden urteilen.
Doch müsse jedermann zugeben, daß die Braut Christi diese Aufgabe im Vergleich zu den Regimen, die
ihr bis in unsere Tage nachgefolgt sind, brillant gemeistert habe.
Das ermutige ihn – so Benedikt XVI.-,
noch einmal die Initiative zu ergreifen und angesichts der Hilflosigkeit der gegenwärtigen Weltmächte
den Führungsanspruch zu erheben.
Der nächste Kreuzzug, der als zehnter in die Kirchengeschichte eingehen
solle, habe zum Ziel, die islamischen Nationen zu unterwerfen und ihnen die Heilige Taufe zu bringen.
Gleichzeitig erklärte der Papst seine Absicht, den byzantinischen Kaiser Manuel II. Palaiologos zum
ersten ökumenischen Heiligen und Kirchenlehrer für Ost und West zu erklären.