Montag, 2. Oktober 2006 10:09
Die Freimaurer akzeptieren den Staat nur, wenn sie ihn beherrschen. Das gilt auch für die Justiz. Persönliche Erfahrungen von Mag. Ewald Stadler.

Statue der griechischen Göttin Pallas Athene vor dem österreichischen Parlamentsgebäude
(kreuz.net, St. Pölten) In einem Vortrag vom 23. September enttarnte der österreichische Noch-Volksanwalt
Ewald Stadler (45) Vernetzungen zwischen Politik und Freimaurerei.
Stadler sprach auf Einladung des ‘Initiativkreis
katholischer Laien und Priester in Wien, Niederösterreich und Burgenland’.
Der Katholik Stadler wird
nach den gestrigen Nationalratswahlen für die rechtsnationale Partei FPÖ – Freiheitliche Partei – ins
Parlament wechseln.
EU – Motor und Wirkhebel der FreimaurereiStadler erklärte, daß die EU das wichtigste
Instrument der freimaurerischen Politik sei – ihr Motor und Wirkhebel.
Die Symbolik der EU sei vom blau
der Flagge bis zu den zwölf Sternen eindeutig freimaurerisch.
Die Geschichte von den zwölf Sternen der
Muttergottes sei ein frommes Märchen.
Die Maurer seien gegenwärtig damit beschäftigt, eine Zivilreligion
mit dem Holocaust als Zentrum aufzubauen. Ein weiterer Götze sei der Markt.
Die Zivilreligion erlaube
jedem, zu glauben, was er wolle – sofern die neue Zivilreligion nicht angetastet werde.
Die Freimaurer
hätten es zustande gebracht, ihr Gedankengut überall zu verbreiten. Es sei eine Zeitgeistrealität entstanden:
„Vor der knien sie alle.“
Revolution gegen nicht kontrollierte StaatenGenerell würden sich die Freimaurer
und ihre Parteien gegen jede staatliche Autorität stellen, bis diese unter maurerische Kontrolle gebracht
sei.
Der italienische Rebellenführer und Kirchenhasser Giuseppe Garibaldi († 1882) sei ebenso ein bekannter
Hochgradfreimaurer gewesen wie der Begründer der laizistischen Türkei, Mustafa Kemal Atatürk († 1938).
Istanbul sei – neben London und Paris – nicht umsonst ein entscheidendes Zentrum der Freimaurerei: ein
weiterer Grund, die Türkei in die EU zu holen.
Die Maurer seien für den Sturz des Seligen Kaiser Karls
(† 1922) von Österreich als auch die Zerstörung der Monarchie Frankreichs durch die Französische Revolution
verantwortlich.
Stadler erwähnte auch die Verantwortung der Freimaurer für die Terrorherrschaft und
das Massenmorden unter Maximilien Robespierre († 1794).
1809 habe das Bruttoinlandsprodukt Frankreichs
nur 10 Prozent vom Vergleichswert vor der Revolution betragen. Die kirchlichen Hilfseinrichtungen seien
zerstört gewesen und die Massenverelendung perfekt.
Interessantes Detail: Frankreich investierte vor
der Revolution auf Ansuchen des US-Botschafters und Hochgradfreimaurers Thomas Jefferson († 1826) Unsummen
in den US-amerikanischen Unabhängigkeitskrieg gegen Großbritannien.
Das daraus entstandene französische
Finanzloch sei sogleich von der Freimaurerei als politischer Hetzgrund für die Durchführung der Revolution
benützt worden.
Freimaurereinfluß in der österreichischen PolitikNach Stadler ist auch in Österreich
die Liste der Verstrickungen und Überschneidungen zwischen österreichischen Politikern und Logenbrüdern
sehr lange.

Vorläufiges Endergebnis der Nationalratswahl 2006, in heller Schattierung die Ergebnisse von 2002.
Rot
= SPÖ 35,7%, Schwarz = ÖVP 34,2%, Blau = FPÖ 11,2%, Grün = Die Grünen 10,5%, Orange = BZÖ 4,2%,
Weiß = Liste Martin 2,8%, Dunkelrot = KPÖ 1,0%
In der Politik habe die Freimaurerei seit den 90er Jahren ihrer traditionell sozialdemokratische
Dominanz auch auf die christdemokratische ÖVP ausgeweitet.
Seit 2002 ist Michael Kraus der Präsident
der österreichischen Großmeister. Er ist der ÖVP nahestehend und als solcher der Erste in diesem Amt,
das bisher von den Sozialisten Nahestehenden besetzt wurde.
Von den Spitzenkandidaten der österreichischen
Parteien sei nur der Vorsitzende der Grünen, der russischstämmige Alexander van der Bellen, ein Logenmitglied.
Der christdemokratische Noch-Bundeskanzler Schüssel pflege ein Nahverhältnis zur Loge.
Der Spitzenkandidat
des BZÖ, Peter Westenthaler – vor seiner Namensänderung Peter Hojac – sei zu unwichtig für Beziehungen
zur Loge.
Der sozialistische Bundesparteivorsitzende Alfred Gusenbauer sei kein Logenbruder.
Den Kärtner
Landeshauptmann Jörg Haider zitiert Stadler mit den Worten: „Ich bin nicht mehr so blöd und lege mich
mit der Loge an.“
Haider habe sich arrangiert und führe – entgegen früheren Aussagen – die Personalpolitik
nach den Wünschen der Freimaurer.
Die Loge habe ihn früher geringgeschätzt: „Haider ist nicht verläßlich.
Haider ist wortbrüchig.“
Stadler berichtete ferner, daß gegen einen seiner Mitarbeiter wegen Mitgliedschaft
in einem verbotenem Dichterverein ermittelt wurde.
Ein ehemaliger SPÖ-Abgeordneter und Hochgradfreimaurer
habe Stadler jede Woche genau sagen können, wo der Akt liege und wann man welches Dokument einbringen
müsse, um ihn für immer zu schließen: „So geschah es.“
In einem anderen Fall sei der Wiener BZÖ Spitzenkandidat
Hans-Jörg Schimanek von der Loge abgefallen. Nach einem freimaurerischen Scherbengerichtsverfahren habe
man den Politiker verfolgt.
Schimaneks Sohn sei wegen illegaler Wehrsportübungen angeklagt und prozessiert
worden. Zuvor habe man seine Verbrechen geduldet.
Das Urteil lautete in erster Instanz 15 Jahre, in zweiter
acht Jahre Haft – eine Strafe, die sonst in Österreich auf Mord unter erschwerten Umständen verhängt
werde.
Der junge Herr Schimanek saß die Strafe voll ab: „Mittlerweile ist der Papa in die Loge zurückgekrochen.“
Im Wahlkampf habe er den freimaurerischen Auftrag ausgeführt, gegen Stadler Stimmung zu machen.