10:59:25 | Samstag, 21. Oktober 2006
Wo es erlaubt ist, offen über die Evolutionstheorie zu diskutieren, bleiben – zu – viele Fragen offen. Von Dr. med. Stephan Puls.
(kreuz.net, Brüssel) Der polnische EU-Abgeordnete Maciej Giertych organisierte Mitte Oktober in Brüssel
ein Seminar über die Schwachpunkte der Evolutionstheorie.
Giertych ist selber ein bekannter Genetikprofessor.
Seit 2004 ist er Europaabgeordneter. Sein Sohn ist der aktuelle polnische Erziehungsminister.
Als Genetiker
würde er keine Begründung für die Evolutionstheorie sehen, nur Widerlegungen – erklärte der Wissenschaftler.
Da eine Evolution angeblich durch zufällige Änderungen des Erbgutes angetrieben wird, ist die Genetik
das Fachgebiet, das für die Beurteilung der Möglichkeiten einer solchen Evolution zuständig ist.
Unterstützung bekam Professor Giertych von weiteren angereisten Fachleuten.
Professor
Joseph Mastropaolo kam aus den USA, um den Europaabgeordneten zu erklären, daß es keine Belege für
die häufig postulierte Makroevolution gäbe.
Unter Makroevolution versteht man die angebliche Entstehung
neuer, bisher nicht vorhandener biologischer Strukturen durch Evolution – wie etwa die Ausbildung eines
Vogelschnabels bei einem Reptil.
Nach 150 Jahren Evolutionstheorie habe man immer noch keine empirischen
Beweise für eine solche Entstehungsweise der Organe.
Die Abänderung vorhandener Strukturen, zum Beispiel
die Selektion besonders langer oder kleiner und dicker Schnäbel wird dagegen als Mikroevolution bezeichnet.
Sie ist oft beobachtet worden. Bei ihr handelt es sich aber qualitativ um etwas Anderes als die Makroevolution.
Der deutschstämmige Paläontologe Dr. Hans-Joachim
Zillmer – Mitglied der New Yorker Akademie der Wissenschaften –
erläuterte, daß fossile Belege fehlen, um die Evolutionstheorie zu beweisen.
Es sind geologisch keine
Übergangsformen gefunden worden. Vielmehr bleiben die versteinert entdeckten Lebewesen innerhalb bestimmter
Grundformen identisch.
Die Krönung kam von dem französischen Geologen Dr. Guy Berthault.
Nach Berthault
gibt es zahlreiche Belege, daß sich die geologischen Schichten nicht in Jahrmilliarden, sondern viel
rascher abgelagert haben. Man könne solche Prozesse in kleinerem Maßstab auch heute bei Sedimenten feststellen,
die von Überschwemmungen gebildet werden.
Damit eine Makroevolution überhaupt funktioniere, muß man
fast ewige Zeiträume postulieren.
Die Veranstaltung erwies sich als wissenschaftlicher Super-Gau für
die Evolutionisten und ihre umstrittene Theorie.
Sie erhielt zusätzliche Brisanz durch Prof. Giertychs
Forderung, daß die Evolutionstheorie in den öffentlichen Schulen nicht mehr als die absolute Wahrheit
dargestellt werden dürfe.