Freitag, 10. November 2006 18:02
Die nächste Geißel Gottes?
Der Homo-Lebensstil ist lebensgefährlich – nicht nur wegen Aids. Am vergangenen Wochenende starben in Köln zwei Homosexuelle an einer neuen Lustdroge.
Ankündigung einer Homo-Party im Ladengeschäft des Sodomitenvereins 'Queer Köln'
Ankündigung einer Homo-Party im Ladengeschäft des Sodomitenvereins ‘Queer Köln’
(kreuz.net, Köln) Die Substanz wird GBL genannt. Es handelt sich um eine chemische Verbindung, die hauptsächlich in der Industrie als Lösungsmittel verwendet wird.

Der Name GBL steht für Gamma-Butyrolacton. Der Besitz der Substanz ist nicht strafbar.

Seit Monaten wird GBL in der Techno- und Homoszene als sogenannte Partydroge verwendet.

Unverdünnt geschluckt oder in ein Getränk gemischt hat GBL eine ähnliche Wirkung wie Alkohol. Man sieht alles rosiger, leichter, fühlt sich euphorisch.


Doch GBL ist gefährlich. Vor allem bei Erstkonsumenten kann schon ein Fingerhut voll tödlich sein.

Herzrhythmusstörungen, Atemlähmungen, Koma sind nur einige Nebenwirkungen des Stoffes.

Die Substanz steigert angeblich auch die sexuelle Gier und das Durchhaltevermögen. Das ist ein Grund, warum das Mittel in der Homoszene immer populärer wird.

Im Kölner Homo-Milieu hat die „Sexdroge“ – wie das Mittel von der Kölner Boulevardzeitung ‘Express’ genannt wird – am Wochenende zwei Todesopfer gefordert.

Ein dritter GBL-Konsument konnte von einem Notarzt gerettet werden.

Am Freitag fand ein Mann die Leiche seines 38jährigen Mitbewohners. Die zwei hausten im Kölner Stadtteil Ehrenfeld in einem Homo-Konkubinat.

Am Sonntag morgen wachte ein 42jähriger Homo neben der Leiche seines 34jährigen Homo-Bekannten in dessen Wohnung in der Kölner Innenstadt auf.

Die Zwei hatten sich Stunden zuvor in einer Homo-Sauna kennengelernt.

Der gleiche 43jährige Homo rief am Sonntag abend die Rettung erneut – dieses Mal in seine eigene Wohnung.

Dort fanden die Helfer einen 41jährigen Homo mit einer schweren GBL-Vergiftung. Er konnte im letzten Augenblick gerettet werden.

In den kommenden Tagen soll der Überlebende befragt werden, ob er das GBL freiwillig nahm.

„Das Zeug greift um sich. Auf den bekannten, großen Partys in Köln wird das konsumiert wie der Teufel“ – sagt ein Szenekenner nach Angaben der Tageszeitung ‘Kölner Stadt-Anzeiger’.

In manchen Homo-Clubs würden Fläschchen mit GBL auf der Tanzfläche weitergereicht.

Zwei Tote in drei Tagen. Nach Aids scheint sich in der Homo-Szene die nächste Geißel Gottes breitzumachen.

Doch die Gefahren schrecken nach Angaben der Kölner Boulevardzeitung ‘Express’ kaum ab.

In Homo-Clubs und im Internet kursieren Erfahrungsberichte, in denen steht, in welchen Mischungen mit Alkohol und anderen Drogen GBL am stärksten „knallt“.
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